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| PfWB fort-schleppen (Bd. 2, Sp. 1553) | PfWB fort-schleifen (Bd. 2, Sp. 1553) | |||||||||||||||||||
1. a. 'an einen anderen Ort schleppen, tragen', -schleppe [ LU-Altr]; vgl. PfWB forttun, PfWB wegschleppen. — b. 'Geld für nichtige Dinge ausgeben'. Sie hot ehr ganz Vermeege fortg'schleppt [ BZ-Dernb]; vgl. PfWB fortbringen 2. — 2. sich f. 'sich mühsam fortbewegen', umgspr. [ RO-Obd]. — Südhess. II 908/09; Rhein. II 711 Z. 21. —
| 1. 'an einen anderen Ort schleppen', -schlääfe, -schleefe, -schlaafe, s. PfWB schleifen [verbr.]; vgl. PfWB forttun, PfWB wegschleifen. Junge Hunn schläife alles fort [ KU-Schmittw/O]. RA.: Ich schlääf dich mit ääm Aarm fort [ LU-Opp]. Wann ich gestorb bin, kennen se mer e Gellerieb hinne ninstecke, dann kennen mich die Gäns f., sagt einer, der für seine Beerdigung nicht vorgesorgt hat [Kaislt]. Heit schlääft uns ke Katz de Maae fort, wenn man eine reichliche Mahlzeit eingenommen hat [ KU-Bechb]. SprW.: Der Knoche, wu äm b'stimmt isch, den schlääft äm ken Hund fort [ LU-Böhl, PS-Erfw BZ-Dernb]. — 2. a. 'heimlich forttragen, entwenden'. Der ungetreue Knecht hot alles fortg'schlääft [ LU-Alsh NW-Weish/S Haßl]; vgl. PfWB fortnehmen 1. Syn. s. PfWB stehlen. — b. 'verschwenden'. Sie hot ehr ganz Vermeege fortg'schlääft [ BZ-Dernb]; vgl. PfWB fortbringen 2. — Südhess. II 908. —
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