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| PfWB Vor-schläger (Bd. 2, Sp. 1535) | PfWB Um-schlag (Bd. 6, Sp. 889) | |||||||||||||||||||||||||||
1. 'wer mit dem Vorschlaghammer schlägt', auch der Hammer selbst, Vorschlächer [ NW-Elmst]. — 2. = PfWB Vorschlag 1 [VPf (Klein Wag. 113)]. — RhWB Rhein. VII 1227.
| 1. 'umgeschürztes, umgefaltetes Teil an Kleidungsstücken', z. b. an Ärmeln, Hosenbeinen, Krägen, Umschlaa, -schlaach, -schlag, s. PfWB Schlag [mancherorts], Omschlaa [Hussong Kirkel 121], Oum- [ WD-Niedkch]; Zs.: PfWB Hosenumschlag. — 2. 'zu Heilzwecken um ein Körperteil gelegtes Stoffstück; Wickel, Kompresse' [verbr., Lambert Penns 155 Krämer Gal 222]. RA.: Dem g'heert e nasser U.! 'Der ist überspannt, leicht ver- [Bd. 6, Sp. 890] rückt' [ GH-Zeisk]. Volksmed.: kalde (nasse) Umschlääch mache, als Mittel gegen Fieber, Kopfweh, Schüttelfrost [BZ-Dierb, verbr.], hääße (lauwarme) Umschlää, gegen Erkältung, Hals-, Magen-, Bauch- und Zahnweh [KU-Diedk, verbr.]. — 3. a. 'Briefhülle' [ KU-Ehw], in der alten Mda. nur PfWB Kuvert; Zs.: PfWB Briefumschlag. — b. 'papierener Schutzeinband um Bücher, Hefte' [ KU-Schmittw/O LA-Gommh]. — Rhein. VII 1227; ElsWB Els. II 456.
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