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 PfWB Vorder-bracken (Bd. 2, Sp. 1511)   PfWB Bracken (Bd. 1, Sp. 1147) 
  -bracken Pl.: = PfWB Vorderbacken, Vorderbracke [ KU-O'alb]. — Zum Grundw. vgl. RhWB Rhein. I 900 Bragge 1a. — Südhess. II 863 and. Bed. —

 

  Bracken2 m.:
1. Pl. 'die als Stützen der Deichsel bzw. der Langwied dienenden Hölzer am Wagen', Bracke (bragə) [verbr. SOPf Kus u. Umg. (Klein Wag. 108)], dafür meist Backe, s. Abb. 9 bei Backen 2 c. —
2. 'kurzes Stützholz, das am Schemelende des Vorder- bzw. am Bettende

[Bd. 1, Sp. 1148]
des Hinterwagens eingelassen ist und die Seitenbretter bzw. den Wagenkasten stützt' [»Bergzaberner Gegend« (Klein Wag. 108) LA-Diedf GH-Zeisk], dafür meist Storre, s. Abb. 13 bei Bett.
3. 'Kelterbalken' [verbr. VPf KB Zell]. Zs. PfWB Kelterbracken. Vgl. Lexer Lexer Nachträge 100. Nach F. v. Bassermann-Jordan, Geschichte des Weinbaus, Frankfurt 1923, Bd. I 57 ff., geht das Wort in Bed. 3 (und wohl auch 1 u. 2) auf lat. bracchium 'Arm' zurück. Vgl. hierzu Th. Frings, Germania Romana, Halle/ Saale 1932, S. 64 und Alanne II 49. — Südhess. I 1060; RhWB Rhein. I 900 Bragge; Bad. I 304; Schwäb. I 1338 Bracke 5.