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 PfWB Vogel(s)-ei (Bd. 2, Sp. 1488)   LothWB Fall (Bd. 1, Sp. 132a)   ElsWB Fall(e) (Bd. 1, Sp. 105a) 
  -ei n.:
1. wie schd., Vochelei [ BZ-Dernb], Vools- [ KU-Bedb]; Voolsäier sammele [ KU-Schmittw/O]. —
2. Pl. Vogelsoier 'gesprenkelte Bohnen' [Beam Penns 36]. — Südhess. II 833; RhWB Rhein. IX 138; Bad. II 189. —

 

  Fall II[fàl fast allg.; fá D. Si.; fèl Bo. Falk.; fàlt Ri. Hom. Ha. Pl. –ən. Demin. fèlχin] f. 1. Falle: e Fäll richten eine Falle stellen Falk. 2. Falte.

 

 Fall(e) [Fàlə S. O. bis Banzenh. Katzent.; Fàl sonst allg.] f. Demin. Fällele. 1. Thürklinke, allg. D Tʰür is nit in dr F. nicht geschlossen, nur angelehnt Rapp. 2. beweglicher Hemm- und Verschlussteil an verschiedenen Gerätschaften, so z. B. der Haken, der in das Zahnrad einer Winde eingreift, oder in die eiserne

[Bd. 1, Sp. 105b]
Zahnstange an einer Kanalschleuse, der Abzug eines Gewehrschlosses: zich am Fällele! Z.; an einer Uhr der Einfallhebel beim Vollschlag. s Schnüerli zogeⁿ, s Fälleli glüpft, dëʳ un dëʳ is usegwitscht (use pfüpft Hi.) Anzählspruch bei Kinderspielen Banzenh. s Fällele lüpfeⁿ einen Wind lassen O. 3. selbstthätige Vorrichtung zum Fangen von Tieren. E F. stelleⁿ allg. auch in bildl. Sinne = einen auf die Probe stellen, in Versuchung führen Rapp. 4. ein baufälliges Haus. In dⁱˢëm Hus woˡˡt iʰ nit wuʰneⁿ, s is e alti F.; iʰ hätt Angst, s gheit emol zsämmeⁿ Dü. 5. Einsenkung eines Weges, Thalsenke. In dër Falle het s mⁱr dr Wageⁿ verschlageⁿ ist mir der Wagen zu Grunde gegangen Roppenzw. 6. betrübtes Gesicht: dëʳ macht e F.! Hi. Schweiz. 1, 747. Bayer. 1, 705 Fallen, 706 Fälle.