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 PfWB Flamme (Bd. 2, Sp. 1420)   RhWB nie-mals (Bd. 6, Sp. 198) 

[Bd. 2, Sp. 1420]
   Flamme f.:
1.
a. wie schd., Flamm (flḁm und flam, s. F.) [allg.], Pl. -e; Dim. Flämmche [WPf NPf nördl. VPf], Flämmel [mittl. u. südl. VPf Ost-PS]; e groß(i) F. [verbr., vgl. K. 10]; e Flämmche leeje 'Feuer legen' [ PS-Geisbg]. Die F. flackert (geht aus) [Kaislt, allg.]. Im Owwe kneckern fescht die Flamme [Kühn Schnitze II 4]. Rätsel: 's steht eppes hinner'm Haus, das brennt un kriegt ken F. (die Brennessel) [Wilde 33]. a. 1507: wer in disem gericht siczet vnd heltt für (Feuer) vnd flam vnd gemeinschafft, der ist dem carstfaut ein faßnachthun schuldig [PfWeist. I 25 (RO-Alsbr)]. —
b. 's Flämmel 'Lichterscheinung, die sich nachts über sumpfigem Gelände zeigt' [ NW-Niedkch]. —
2. übertr.
a. umgspr. 'Mädchen, für das ein Mann entflammt ist, Geliebte'; mein F.; er hot e F. [verbr.]; vgl. PfWB Mensch. —
b. Er is Feier un F. 'sehr begeistert' [RO-Dielkch, verbr.]; vgl. PfWB Feuer 2 c β. —
c. 'Rotlauf, Rose' [Beam Penns 35]; vgl. PfWB Feuer 2 b. — F.: Die Form flḁm (häufig flḁnm) überwiegt; in manchen Gegenden erscheint dunkles, dem ǫ angenähertes ḁ, so bes. mittl. u. südl. VPf (vgl. Bertram § 23, 24; Heeger Südostpf. § 52). In der NPf u. nördl. VPf ist flam (bzw. flanm) stärker verbreitet. In KL-Lind spricht (1951) die ältere Gener. ḁ, die jüngere a (Höh 46). Für die Auslandspfälzer gilt wohl immer a, allenfalls mit nur geringer Färbung. — Südhess. II 763/64; RhWB Rhein. II 545; Saarbr. 65; LothWB Lothr. 164; ElsWB Els. I 169; Bad. II 166.

 

  PfWB  ElsWB nie-mals hierfür gilt dieselbe Bemerkung wie zu nie; doch aus dem Nhd. nī- Siegld; meist mit Kürzung des -ie- > nim:lts, ne- hier u. da in Birkf-Herrst, Trier-Stdt (u. nī:m:ltsdər), Neuw, Rip, Elbf; nȳmlts u. nyməs Gummb Adv.: wie nhd.