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 PfWB Fiedel-bogen (Bd. 2, Sp. 1358)   ElsWB Gig(e) (Bd. 1, Sp. 202a) 
   Fiedel-bogen m.: 'Violinbogen', Filboo (ˈfilbō) [KU-Rothsbg verbr. Gal], (fidlboxə) [SOPf], Fillebooe [ KU-Kaulb Reiffb RO-Lettw]. VR.: Geige, Geige, Fileboo, der Müller hat sei Fraa verlor [ KU-Krottb]. Südhess. II 710; RhWB Rhein. II 441; ElsWB Els. II 20; Bad. II 144.

 

  Gig(e) [Kíkə Liebsd.; Kík Olti. bis Schlettst.; Kèj Mütt. Ndhsn. Bf. Barr Bisch. Str. Ingw. Kindw. Betschd. Ndrröd. Tieffenb.;Geisp. Molsh. K. Z.; Pl. Kíkə, Kèjə, Kíjə und Kíə] f. 1. Geige. Rda. Mⁱr bliweⁿ bis ass dr Spielmann d G. uf hënkt wir bleiben bis zum Schlusse Ingw. 2. Strafinstrument der älteren Zeit, Brett mit einer grösseren Öffnung, wodurch der Kopf, und zwei kleineren, wodurch die Hände gesteckt wurden; für Vergehn gegen die Sitten, Verleumdung u. ä. angewandt Mü. Stöber Mäder. ‘mit den Spitzruten, mit dem Stock, mit der Geige belohnet’ Mosch. II 718. Eine Jahrmarktdiebin mit der Geige an alle 4 Thore geführt Mü. 1790: Alem. 7, 261. Die Geig wurde auf frz. Gebiet abgeschafft durch ein Urteil des Conseil Provincial d'Alsace zu Breisach vom 18. Juni 1678 Ord. I 56 f. Zss. Gigenapfe,

[Bd. 1, Sp. 202b]
Gigelratze. s. auch Wielung. — Schweiz. 2, 148. Bayer. 1, 879.

Demin.