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 PfWB Feuer-beseher (Bd. 2, Sp. 1345)   Lexer wërbe (Bd. 3, Sp. 769)   PfWB Feuer-bachen (Bd. 2, Sp. 1345) 
  -beseher m.: 'Aufsichtsbeamter über die Feuerstätten und alle feuergefährlichen Sachen' (Schwäb. II 1456). In LU-Muttstdt (a. 1758, Eyselein 124) und in LU-Altr (a. 1778, Altriper Gerichtsbuch) und wohl auch in LU-Oggh (a. 1755, Kreuter 55) wurden je zwei Feuerbeseher bestellt; ihre Gehilfen waren die Feuerläufer. Bad. II 138.

 

 FindeB wërbe wërve stf. (BMZ III. 728a, 12)wirbel, strudel, vortex (werbe, werb, werfe, werf) Dfg. 629 a . werbe od. welle in dem wasser Kön. Gl. werve Parz. 603,5 ; damm, dammstrasse an einem flusse: werbe Mone z. 1,303 ff. 3, 174. grumulus, werf Dfg. 270 b . vgl. Lexer warf unter Lexer warp.

 

  -bachen m.: 'Rauchschinken'. a. 1442: item 4 vyrenbachen [ZweibrLuRb. 124]. — Mhd. bache. -bart m.: 'roter Bart', -bart [ NW-Geinsh]; vgl. PfWB Fuchsbart. -berg m.: FlN. Uf'm Feirberg, ein Weingelände bei NW-Dürkh. — Das Grundw. ist umgedeutet aus mhd. werbe 'Damm, Wall' ( Lexer Lexer III 695 warp, Lexer 769 werbe). Das Gelände heißt noch 1552/57 vff der werpen, 1781 an der Werb. Da in dieser Gegend auch das gefallene Vieh vergraben wurde, kam es in der Folgezeit zum Namen Schindbuckel und erst im späten 19. Jh. zur amtl. Umbenennung F. -beschauer m.: = PfWB Feuerbeseher, Feuerbeschauere (Pl.) [Feuer-Verordnung des Bistums Speyer von 1767 (Heimat-Blätter Nr. 3/1933)]. ElsWB Els. II 385.