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 PfWB ver-tröpfeln (Bd. 2, Sp. 1306)   PfWB ver-schlabbern (Bd. 2, Sp. 1260) 
   ver-tröpfeln schw.: 'eine Flüssigkeit tropfenweise vergießen', vertreppele [ KL-Enkb Gal-Josbg]. Syn. s. PfWB verschütten. Südhess. II 656; RhWB Rhein. VIII 1395; Bad. II 121.

 

   ver-schlabbern, -schläbbernschw.:
1.
a. 'durch Unachtsamkeit vergießen', ve(r)schlawwere [ IB-Mimb Blieskst Zweibr LA-Diedf Wollmh BZ-Dörrb Don-Lenauh Lovrin]; vgl. PfWB verschlappern, PfWB -schläppern. Syn. s. PfWB verschütten. Gude Abeditt! Nix veschlawwert, nix veschitt! [Zweibr KL-Fischb]. —
b. sich v. 'sich besudeln, bes. beim Essen', -schlawwere [KU-Schmittw/O WD-Niedkch RO-Semb KL-Fischb PS-Burgalb Rodalb FR-Carlsbg SP-Harths Mechth Spey LA-Wey Venn BZ-Dernb Hofstätt GH-Zeisk Westh Nd'lustdt Lambert Penns 166], -schläwwere [ LU-Neuhf]. Syn. s. PfWB verschmieren 1 a. 's Kind hat sich verschlawwert [ PS-Burgalb]. Du bischt jo ganz v. [ BZ-Hofstätt Dernb]. —
2. 'viel und durcheinander schwätzen', verschlawwere [Spey NW-Haßl]; vgl. PfWB verplaudern 1 a. — Bed. 1 b und 2 setzen mhd. *verslabern voraus; Bed. 1 a beruht wohl auf Mischung des gleichbedeutenden verlawwere (s. PfWB verlabbern) mit dem lautähnlichen verschlappere (s. PfWB verschlappern). — Südhess. II 606; RhWB Rhein. VII 1160; LothWB Lothr. 151.