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 PfWB ver-steipern (Bd. 2, Sp. 1291)   PfWB ab-streben (Bd. 1, Sp. 99)   PfWB ab-sprießen (Bd. 1, Sp. 94) 
   ver-steipern schw.:
1. 'durch Streben stützen', verstoipere (-doibərə) [Spey]; vgl. PfWB absteipern, PfWB abstreben (dort weitere Syn.). —
2. sich v. 'hartnäckig auf seinem Standpunkt verharren', versteipere [ ZW-Hengstb]; vgl. PfWB versteifen. — Zu PfWB steipern. — Südhess. II 639; ElsWB Els. II 607.

 

  ab-streben schw.: 'durch Balken und dgl. stützen'; die Mauer abstrewe [nach Karte 5:

[Bd. 1, Sp. 100]
westl. der Linie FR-Dirmst — FR-Carlsbg — NW-Elmst — PS-Petbch; in der NPf sowie im Grenzsaum der WPf vermischt mit seltenerem absprießen]. Syn.: PfWB abbolzen, PfWB -fangen, PfWB -spreizen, PfWB -sprießen, PfWB -steifen, PfWB -steipern, PfWB -stippen, PfWB -stützen, PfWB bolzen, PfWB spreizen, PfWB sprießen, PfWB steipern, PfWB stippen, PfWB streben, PfWB strebern, PfWB stützen, PfWB unterfangen, PfWB -stützen, PfWB verstreben. — Zu PfWB streben 'mit einer Strebe stützen'. — RhWB Rhein. VIII 805/06.

 

  ab-sprießen schw.: 'abstützen'; die Mauer absprieße [verbr. vorn. NPf nördl. u. mittl. VPf]. Näheres s. K. 5 (abstreben). Mancherorts bedeutet absprießen vorn. das fachmännische Abstützen, gehört also mehr der Sprache der Maurer und Zimmerleute an [Krebs 54]. Syn. s. PfWB abstreben. — Zu mhd. spriuʒen 'stützen', Lexer Lexer II 1119, muß ein gleichbedeuten des schwaches Verb *sprieʒen als Faktitivum zu dem stark konjugierenden sprieʒen 'sprießen, emporwachsen', Lexer Lexer II 1116, angenommen werden. Vgl. DWB DWb. X, 2. 75/76RhWB Rhein. VIII 429; ElsWB Els. II 561; Bad. I 18.