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| PfWB ver-seifern (Bd. 2, Sp. 1276) | PfWB ver-schmieren (Bd. 2, Sp. 1266) | PfWB ver-trudeln (Bd. 2, Sp. 1307) | |||||||||||||||||||||||||
1. etwas v. 'beschmutzen, bes. beim Essen'; die Kläärer (Kleider) ve(r)säwere (-swərə) [verbr.], -säbere [ RO-Rehborn PS-Erfw BZ-Albw], -seewere (-sēwərə) [ KU-Diedk Don-Schowe Alexanderhs Gal-Dornf], -saawere (-a-, --) [ KU-Cronbg W'mohr RO-Schiersf LU-Altr NW-Weish/S], -sabere [ RO-Gundw], -säwwere [ FR-Carlsbg Spey], -sawwere [ KU-Wolfst Kreimb Jettb KL-Gerhbn]. [Bd. 2, Sp. 1277] Syn. s. PfWB verschmieren 1 a. — 2. sich v. 'sich mit Geifer oder Speichel besudeln' [verbr.]; vgl. PfWB vergeifern. — Zu PfWB seifern. — Südhess. II 626 und RhWB Rhein. VIII 31 verseibern.
| 1. a. 'beschmieren, beschmutzen', ve(r)schmeere [vorherrschend gesamte Pf], -schmiere [ IB-Wolfh PS-Schweix Heltbg FR-Carlsbg GH-Max'au]. Syn.: PfWB andrecksen, PfWB behächsen, PfWB behammeln, PfWB behauen 2 b, PfWB besabeln 2, PfWB beseibeln 1 a, PfWB verbabern 1, PfWB verbargen, PfWB verdabern1 1, PfWB verdrecken, PfWB verdrecksen, PfWB verflecken, PfWB vergeifern, PfWB verhächseln, PfWB verhammeln1, PfWB verhampeln, PfWB verharzen, PfWB verhofieren, PfWB verhoren 1, PfWB verklabastern, PfWB verklabern, PfWB verkleckern, PfWB verknastern, PfWB verknotteln 2, PfWB verknuscheln2, verknu- [Bd. 2, Sp. 1267] stern, PfWB verknutschen 2 b, PfWB verlabbern, PfWB verpappen 2, PfWB verpatzen 1, PfWB verplacken 2, PfWB versauen 1, PfWB verschlabbern 1 b, PfWB verschmutzen, PfWB verschnudeln 1 a, PfWB verseibeln 1, PfWB verseifern 1, PfWB versohlen 2 a, PfWB verstäbeln 1, PfWB versudeln, PfWB vertraufeln, PfWB vertrotteln 1, PfWB vertrudeln2 2, PfWB verwatzen 1, PfWB verwüsteln, verwüsten 2, PfWB verwutzeln. Du hoscht dein Anzug verschmeert [ GH-Nd'lustdt]. Mein Händ sin mit Däg veschmeert [ LU-Böhl]. Sie hän sich mit Farb v. [ BZ-Dierb]. Wo haschde dich nore so v.? [ KL-Weilb]. Du bischt v. wie e Sau [ LU-Alsh]. RA.: Dein Aae sin met Schlof v., von einem übernächtigen, verschlafenen Gesicht [ HB-Bexb, Kaislt]. Ich hab die Ärwet schun prowiert, fer sehne, wie's mer glickt; do hawwich mir die Händ verschmiert un glei der Leede kriegt [Birmelin Penns Gezw. 71]. — b. übertr. sich v. α. 'sich betrinken'. Er hat sich geheerich verschmeert [ IB-Ballw]. — β. 'sich Unannehmlichkeiten zuziehen'. Die Mutter halt'ne (den Kindern) doch die Stang, fer was sich noch verschmiere? So loßt er's geh sei eegner Gang, er muß jo doch verliere! [Birmelin Penns Gezw. 62]. — 2. 'durch Schmieren aufbrauchen'; Fett (Butter, Latwerch, Salb) v. [verbr.]. — 3. 's Loch in der Wand v. 'mit Lehm oder Mörtel ausfüllen und glätten' [verbr.]; vgl. PfWB zuschmieren. — Südhess. II 615/16; RhWB Rhein. VII 1492; ElsWB Els. II 486; Bad. II 105.
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