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 PfWB ver-schwinden (Bd. 2, Sp. 1274)   RhWB ver-schwenden (Bd. 7, Sp. 2054) 
   ver-schwinden st.:
1.
a. 'unsichtbar werden'. Die Sunn verschwindt [ KU-Bedb]. Eis un Schnee (sin) verschwunne [Keiler 11]. —
b. 'sich unauffällig entfernen'. Wo is er schun widder verschwunn? [ KL-Reichb]; vgl. PfWB verduften. Veschwinn! [PS-H'einöd, verbr.], veschwenn! [ IB-Rohrb], verschwindibus! [ NW-Weish/S]. Verschwinne so schnell, wie die Gääß trät (tritt)! [ FR-Grünstdt]. —
2. 'dahinschwinden'. Sein Geld verschwinnt wie Rääch (Rauch) [ BZ-Dernb]. —
3. v. lassen.
a. Mer hän ään veschwinne losse 'haben einen getrunken' [VPf]. —
b. 'entwenden'. Baß uf, daß er nix verschwinde loßt [ LU-Friesh BZ-Dernb Pleisw]. Syn. s. PfWB stehlen. — F.: -nd- vorn. VPf, -nn- vorn. WPf NPf. — Südhess. II 624;

[Bd. 2, Sp. 1275]
RhWB Rhein. VII 2076; Saarbr. 220; LothWB Lothr. 152; ElsWB Els. II 526; Bad. II 108.

 

  PfWB  ElsWB ver-schwenden -ęnd-, –ęn-, im Geb. der Schärfung -ę·n.d- [Eup-Stdt -ęind-] nach dem Nhd. verbr. schw.: Geld u. Gut v., wie nhd.