ver-schlappern, -schläppernschw.: 'durch Unachtsamkeit vergießen', ve(r)schlappere [verbr. NWPf KL-Fischb Katzw Kaislt PS-Hintwdth FR-Tiefth LU-Friesh BZ-Dernb Dierb GH-Erlb Don-Tscherwk Gal-Dornf Josbg], -schläppere [ KL-Hütschhs NW-Freinsh]; vgl. PfWB verschlabbern 1 a. Syn. s. PfWB verschütten. 's Kind verschlappert die Millich [ PS-Hintwdth]. Baß uf, daß de nix veschlapperscht! [ RO-Als]. Die Sau verschlappert ihr Fresse [ BZ-Dernb]. RA.: E gure Abeditt! Nix verschlappert un nix verschitt! [ KL-Fischb]. Südhess. II 610; Bad. II 103. | | ver-schläbbereⁿ tr. v. Bi. eine Flüssigkeit aus zu vollem Gefäß verschütten. s. schlabbereⁿ. | | ver-schiddeⁿ tr. v. fast allg. 1. verschütten, eine Flüssigkeit; sich im Schütten irren. — 2. ein Kartenspiel verlieren: e Spil v. Rda.: der hat de Supp verschudd der hat's verdorben mit jd. — 3. refl. sich verschidde durch Verschütten die Kleider verunreinigen. — ElsWB els. 2, 445; baier. 2, 489 verschütte. |
| | | | |