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 PfWB ver-sacken (Bd. 2, Sp. 1251)   PfWB ver-sauern (Bd. 2, Sp. 1252)   RhWB versauern (Bd. 7, Sp. 797) 
   ver-sacken schw.:
1. 'verkommen, moralisch und körperlich', ve(r)sacke [RO-Sippf LU-Opp]. Syn. s. PfWB verlotteln 1. —
2. 'träge werden, verdummen' [ FR-Bockh]; e versackder Kerl [ebd.]; vgl. PfWB versauern 2 b α. — Südhess. II 597; RhWB Rhein. VII 682.

 

   ver-sauern, -säuernschw.:
1. trans. einem das Leben v. 'schwermachen', ve(r)sauere [allg.]; vgl. PfWB verbittern 1, PfWB verekeln, PfWB vergällen, PfWB verleiden 1, PfWB versalzen 2 a. —
2. intrans.
a. 'sauer werden', von Wiesen. Die Wiss is versaiert [ KB-Kriegsf, LA-Wollmh]. —
b.
α. 'die geistigen Interessen verlieren' [verbr.]. Er versauert ganz [FR-Tiefth, verbr.]. Er versauert uf seim Heft 'Gehöft' [ KL-Fischb]. Steigerung: versauere un verbauere [verbr.]; vgl. PfWB verbauern, PfWB versacken 2, PfWB versimpeln.
β. RA.: Dätschde nor versauere!, nicht ganz ernst gemeinte Verwünschung [KU-Hundh Hebel 23]. — Südhess. II 599; RhWB Rhein. VII 797; LothWB Lothr. 153; Bad. II 99.

 

 ver -sauern: 1. einem etwas v., schwer machen; äm et Lewen v. Rhfrk, Mosfrk, Rip, Berg. RA.: Der lo versauert mer det Lewe noch meh wie det gro (grau) Brot Birkf-Idar. — 2. verelenden; uf so em Lumpenist muss mer jo v. un vertrauere Hunsr.