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 PfWB ver-renken (Bd. 2, Sp. 1245)   ElsWB verrënkeⁿ (Bd. 2, Sp. 271b)   PfWB ver-renken (Bd. 2, Sp. 1245) 
   ver-renken schw.:
1. wie schd.; sich e Glied (de Aarem, de Fuß usw.) verenke (fəreŋgə) [verbr.], (fəeŋgə) [KU-Kaulb KL-Hirschhn ZW-Stamb FR-Bockh LA-Gommh], (fəiŋgə) [ PS-Hintwdth]. Syn. s. PfWB verstauchen 1. Gegensatz: einrenken 1. —
2. 'die Muskeln eines Gelenks verzerren' [KU-A'glan, verbr.]. RA.: sich de Hals v., vor Neugier [ KU-Bedb ZW-Battw]; sich die Zung v., beim Aussprechen eines schwierigen Wortes [Kus]. SprW.: Liewer de Maache (Magen) verenkt, wie 'm Wert 'Gastwirt' was geschenkt [NW-Freinsh, Kaislt SOPf]; dass. mit: die Gorjel (Gurgel) v. [Krieger 6]. Volksgl.: Binn en woll'ner Bändel um en verrenkti Hand [Fogel Beliefs Penns Nr. 1563]. Brauchspruch: Die Juure (Juden) han unser Herr Grischdus g'henkt, un du hosch der de Finger verrenkt. 's schadt 'm Herr Grischdus net 's Henke, un deer net s' Verrenke [Heeger Vhk. 101, KL-Weilb Schandein Bav. IV/2, 405]. — Südhess. II 591; RhWB Rhein. VII 353/54; ElsWB Els. II 271; Bad. II 96.

 

 verrënkeⁿ, verrëngeⁿ [fərakə fast allg.; fərækə Str. W.; fəraə Obsteinbr. Dunzenh. Ingenh.] wie hochd. verrenken, verstauchen. Er het s Bein vrrënkt Fisl. Su.; derb: ër het dr Knocheⁿ vrrënkt Hlkr. D Hand vrstucht mr, deⁿ Fuess vrrënkt mr Illk. Scherzh.: s ist ihm e Pfurz im A. vrrënkt ebd. Rda. Geʰn wi e ‘Saraʰ verrënk diʰ nit’ in phlegmatischem Tempo gehn Str. Gebet zur Heilung eines verrenkten Gliedes: ‘Ich habe mein Bein (meine Hand) verrengt, Jesus Christus hat sich ans Kreuz gehängt; Tut Jesus ans Kreuz hängen nicht, So tut sich mein Bein verrengen nicht!’ Dazu 5 Vater unser, 5 Ave Maria u. der Glaube Obsteinbr. ‘Merr isch manchmol im Kopf grad wie verrenkt’ Pfm. II 6. — Bayer. 2, 123.

 

   ver-renken schw.:
1. wie schd.; sich e Glied (de Aarem, de Fuß usw.) verenke (fəreŋgə) [verbr.], (fəeŋgə) [KU-Kaulb KL-Hirschhn ZW-Stamb FR-Bockh LA-Gommh], (fəiŋgə) [ PS-Hintwdth]. Syn. s. PfWB verstauchen 1. Gegensatz: einrenken 1. —
2. 'die Muskeln eines Gelenks verzerren' [KU-A'glan, verbr.]. RA.: sich de Hals v., vor Neugier [ KU-Bedb ZW-Battw]; sich die Zung v., beim Aussprechen eines schwierigen Wortes [Kus]. SprW.: Liewer de Maache (Magen) verenkt, wie 'm Wert 'Gastwirt' was geschenkt [NW-Freinsh, Kaislt SOPf]; dass. mit: die Gorjel (Gurgel) v. [Krieger 6]. Volksgl.: Binn en woll'ner Bändel um en verrenkti Hand [Fogel Beliefs Penns Nr. 1563]. Brauchspruch: Die Juure (Juden) han unser Herr Grischdus g'henkt, un du hosch der de Finger verrenkt. 's schadt 'm Herr Grischdus net 's Henke, un deer net s' Verrenke [Heeger Vhk. 101, KL-Weilb Schandein Bav. IV/2, 405]. — Südhess. II 591; RhWB Rhein. VII 353/54; ElsWB Els. II 271; Bad. II 96.