Verputz-scheibe f.: 'Streichbrett des Maurers', Verbutzscheib [ KB-Bischh BZ-Birkhdt]; vgl. PfWB Kleibscheit. Südhess. II 582. | | ElsWB PfWB RhWB Schiw [íw, Pl. –ə Pfb. Ett. u. s.; íb Schm. Ri. Ha.] f. 1. Glasscheibe: Schiwe insetze. — 2. brennende Holzscheibe in der Wdg. Schiwe schlawe (Am Fastnachtssonntag steigen die jungen Lützelburger hinauf zur Burg, um dort Schiwe ze schlawe. Jeder nimmt einige Hundert viereckiger Holztäfelchen mit, die in der Mitte ein Daumen dickes Loch haben. Diese werden an einen Stock befestigt u. glühend gemacht. Dann wird der Stock auf einen Stein geschlagen; die Scheibe löst sich u. fliegt, wenn sie gut geschleudert wird, bis auf den gegenüber liegenden Berg. Über diese Volkssitte s. Jb. 2, 183; 3, 118; 4, 114; 5, 152; 6, 165; 10, 225; 12, 187). — ElsWB els. 2, 388 Schib 9; baier. 2, 356 Scheiben treiben od. schlagen. — Zs. |
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