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 PfWB ver-lehnen (Bd. 2, Sp. 1211)   PfWB ver-mieten (Bd. 2, Sp. 1223) 
   ver-lehnen schw.:
1.
a. = PfWB verpachten, von Grundstücken u. dgl., ve(r)lehne, -lihne, s. PfWB lehnen [verbr.]. Er dut sein Äcker all velehne [ LA-Gommh]. Ich hab e Wiss verlihnt [ PS-Erfw]. a. 1553: verlehnet und verrechnet [ABlieskst 26]. a. 1748: Sind die Wießen ... Verlehnt gewesen [Zweibr. I, 724 (Beeder Verpachtung)]. —
b. = PfWB vermieten, von Häusern und Wohnungen [verbr. WPf NPf]. RA.: Er hot de ewwerschte Stock (auch: de zwette Stock, 's Owwerstibbche) verlehnt 'Er ist ein Narr' [ PS-Burgalb, KU-Lohnw Bedb RO-Potzb Semb Rockhs KB-Kerzh]. Er hot sein Owwerstubb verlehnt 'ist betrunken' [Kühn Hamet 3]. a. 1617: Die Ziegelhütte im Klosterwald wurde an einen Ziegler verlehnt [Groh Wörschw 55]. —
2.

[Bd. 2, Sp. 1212]
'ausleihen', von beweglicher Habe; vgl. PfWB borgen, PfWB auslehnen, PfWB lehnen. Die (gutwillige Frau) verlehnt alles [ RO-Obd Gal-Dornf]. — Südhess. II 552; RhWB Rhein. V 314; ElsWB Els. I 580; Bad. II 80.

 

   ver-mieten schw.: wie schd.; die Wohnung ve(r)miede, -iere, s. PfWB mieten [verbr.]; vgl. PfWB verlehnen 1 b, PfWB verpachten. RA.: Er hat 's Owwerstibbhe vemiet 'ist nicht Herr seiner Gedanken'

[Bd. 2, Sp. 1224]
[ KL-Mölschb]. Südhess. II 564; RhWB Rhein. V 1129; Bad. II 85.