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 PfWB ver-lechen (Bd. 2, Sp. 1210)   RhWB verlecken (Bd. 5, Sp. 269)   LothWB ver-lecheⁿ (Bd. 1, Sp. 146b) 
   ver-lechen schw.:
1. 'durch Austrocknen rissig, undicht, leck werden', von Holzgefäßen, Holzteilen an Rädern u. dgl., ve(r)leche (-lęχə) [verbr. HB IB KB-Orb Klein Prov. 215 Don-Tscherwk Schowe Torscha Gert Lenauh], (-leχə) [vielerorts mittl. VPf (Bertram § 66)]; vgl. die Intensivformen verlecheln, verlechern. Das Faß isch verlecht [ HB-Nd'gailb]. —
2. übertr., vom Menschen, Part. Perf. 'sehr durstig' [ Don-Gertianosch Liebling Tscherwk Lenauh]. — Mhd. verlëchen. — Südhess. II 551; RhWB Rhein. V 269; Saarbr. 219; ElsWB Els. I 548; Bad. II 79.

 

 ver -lechen, ver -lecken: fərlęχt 1. dass., von Holzgefässen Nahe, Ottw, Saarbr, Saarl, Merz, Simm, Goar (abseits Trier-Mettnich Thörnich (-a-), Zell-Enkirch Raversbeuren, Kobl-Mallendar]; -lęχənt in Meis hier u. da; -lęχəlt, –ərt Kreuzn-Dorsh; -lęχst Saarbr-Emmersw; de Bit is v. Allg.; der Wan as v. wenn er in der Sonne gestanden hat Trier-Thörnich; auch von einem neuen Fasse, dessen Spalten zwischen den Dauben noch nicht von der Feuchtigkeit geschlossen sind; meist Part., doch auch alle Summer verlecht die Bit (Bütte) Allg. — 2.a. fast verdurstet, bes. bei Vögeln, die dabei die Schnäbel aufsperren; ich sein rän (rein) v.; mei Ma (Magen) is ganz v. Wend, Birkf, Meis, Kreuzn. — b. de Kaffe schmackt v. fade Koch-Lutzerath.

[Bd. 5, Sp. 270]

 

  ver-lecheⁿ [-lèχə, Fo. Pü. u. s.; –lèχtən Sgd. Lix.] intr. v. 1. undicht, leck werden von hölzernen Gefäßen: ’s Fass isch verlecht. Er hat Durscht wie e verlechtes Fass Fo. 2. austrocknen, verschmachten vor Durst: der Bach isch verlecht. Ich verleche bal. —  ElsWB els. 1, 548; hess. 240; baier. 1, 1421 verlechezen; schwäb. 2, 1214. s. a. erlecht.