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 PfWB ver-gunnen (Bd. 2, Sp. 1169)   LothWB Nidsack (Bd. 1, Sp. 383a) 
   ver-gunnen, -günnenschw.:
1.
a. 'sehr gönnen', ve(r)gunne [verbr.]. Sie kann 'me annere net die Aue im Kopp (net 's Esse, net 's Schnaufe) v., von einer Neidischen [KL-Samb, verbr.]. Du kenntscht deim Maul jetzt emol (die) Ruh v. 'könntest endlich schweigen' [ KU-A'glan]. Der kann äim 's Maul net vergonne 'findet es nicht der Mühe wert, mit einem zu sprechen' [ WD-Niedkch]. Ich vegunn's'm, wann er emol recht angeht 'eine Abfuhr bekommt' [ KL-Hirschhn]. RA.: Des vergunnt de Hund seiner Motter net, von schlechtem Essen [Don (Steinmetz)]. —
b. 'in Güte gestatten'. a. 1540: Item 1 gulden ein schneider ... vmb das ime (ihm) vergünt bey einer witfrauen daselbst Hauß zu halten [SSp., Mgr. Baden, Gräfensteiner Amtsgefälle]. —
2. 'mißgönnen', vgl. PfWB vergunnisch [verbr. WPf]. Volksgl.: Wammer am Disch sich eppes nemmt un 's fallt em, sagt mer; Wer hot mer's vergunnt? [Fogel Beliefs Penns Nr. 298]. — Zu Bed. 2 vgl. Lexer Lexer III 121. — Südhess. II 499; RhWB Rhein. II 1492/93; LothWB Lothr. 142; ElsWB Els. I 222; Bad. II 61/62.

 

  PfWB  RhWB Nidsack und Nidvogel fast allg. Neidhammel, neidischer Mensch.