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 PfWB ver-fetzen (Bd. 2, Sp. 1155)   RhWB verreissen (Bd. 7, Sp. 338) 
   ver-fetzen schw.: 'zerfetzen', ve(r)fetze [verbr.]. Dein Kiddel is ganz vefetzt [ LU-Alsh]; vgl. PfWB verfetzeln, PfWB verreißen 2 a. Do kennt mer sich grad verfetze, vor Arbeit [ Gal-Obl]. Südhess. II 480; ElsWB Els. I 161 verfetzet; Bad. I 56.

 

 ver -reissen: 1. trans. a. etwas, einen v., zerreissen Rhfrk, Nahb , Trier-Stdt Saarl, RA.: Verreiss dir de Kiddel nit! sei nicht zu hastig Saarbr, Ottw. En bess-chen gett (geht), awer ze vill verreisst de Sack Saarl-Roden, Saarbr. De es eso bes (böse), de kennt en nass Zeidung v. Trier-Hermeskeil.

[Bd. 7, Sp. 339]
Eich hon e Hunger, eich kennt e Perd (Kalb) v. Allg. Dem seine Stömmsack es verress er singt schlecht Kobl-Güls. Fir (vorne) verress on henne beschess Zell-Senh. De micht e Gesicht wie e verressener Elfter Wend-Steinb, — v. Zwelfter Goar-Salzig, — en v. Kadissem (Katechismus) Goar-Salzig, — v. Zeidung Kreuzn-Strombg, Merz-Erbring. Wenn dat verriss is, duhn us de Zihn (Zähne) nit meh weh so stark u. dauerhaft ist die Sache Allg. Ich kennt ne (mich) grad veroppe on v.! Verwünschung Saarbr. — b. sich v. α. übereifrig arbeiten; der verreisst sich (nit) bei seiner Arwet Allg. u. Ahrw-Bodend. — β. sich nicht um etwas v., etwas immerhin vermissen können, wenn es auch nicht angenehm ist; do v. ich mich ach noch net drum Allg. — 2. intrans. zerreissen, kaput gehen ebd.