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| PfWB ver-fangen (Bd. 2, Sp. 1154) | PfWB Ver-fang (Bd. 2, Sp. 1154) | RhWB Verfang (Bd. 2, Sp. 289) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
1. a. sich v. α. 'sich überfressen, so daß Verstopfung eintritt', vom Rindvieh; vgl. PfWB Verfang. Syn.: PfWB auflaufen 1 a, PfWB auftreiben 3 b, PfWB blähen 2, PfWB verhitzen 2, PfWB vertrückeln 2, PfWB überfangen. Die Kuh hot sich vefang [RO-Felsbghf, verbr. nördl. u. mittl. WPf NPf nördl. VPf verbr. Gal]. Die Kuh is verfange [ KB-Weihf]. — β. 'außer Atem kommen', vom schreienden Kind, auch vom überanstrengten Pferd [Pauli Heilm. 60]. — γ. 'sich verraten'. Er hat sich vefange (sic.!) [ KL-Siegb]. Syn. s. PfWB verplaudern 1 b. — b. sich in etwas v. α. 'sich in etwas verwickeln'. De Gaul hat sich in de Lein verfang [KL-Matzb, verbr.]. — β. 'sich in etwas verbeißen'. De Hund hot sich in dem große Stick Fleesch vefang [ KU-Schmittw/O]; vgl. PfWB verbeißen 2 a α. — 2. 'wirken, helfen', umgspr. Bei mer verfängt des nit [ GH-Schwegh]. — Südhess. II 479; RhWB Rhein. II 288; Bad. II 55.
| [Bd. 2, Sp. 1154]
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