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 PfWB ver-bleiben (Bd. 2, Sp. 1131)   PfWB ver-leiben (Bd. 2, Sp. 1212) 
   ver-bleiben st.:
1. 'übrig bleiben', umgspr., verbleiwe [ RO-Lettw]; dafür gew. bleiben.
2. 'an einem Ort bleiben', vgl. PfWB verleiben. a. 1609: eine sonderliche waldaxt, ... welche allhie zu Bergzabern alß bei dem gereiderstuhl verbleiben soll [PfWeist. I 104 (Bergz)]. — Südhess. II 446; Bad. II 47.

 

  ver-leiben st.: = PfWB verbleiben 2. a. 1299: Daz diz stede vnd vnverbrochen verlibe [OttbgUrkb. 219]. o. D.: vnd wer es sach, das es krieg were oder vngewidder, so mag er (der capellan) zu Bobenheim verliben vnd meß lessenn [PfWeist. I 80 (FR-Battbg)]. a. 1550: So standt ich hie vnnd verding mich an das recht, ... vff das mein herrn von Hornbach rechts gewiesen werdt vndt Pirmans recht verleib [ebd. I 57 (HB-Alth)]. — Mhd. verlīben 'bleiben, verharren'. — Schwäb. II 1217.