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 PfWB ver-bieten (Bd. 2, Sp. 1129)   LothWB ver-biedeⁿ (Bd. 1, Sp. 138b) 
   ver-bieten st.: wie schd., ve(r)biere, -biede, -biele, s. PfWB bieten [allg.]; vgl. PfWB verwehren.

[Bd. 2, Sp. 1130]
Er hat'm 's Haus verbott [ KU-Diedk Gal-Obl]. Die Äppel sin eich streng verbott, un wann se noch so lieblich glänze [Münch Weltgesch. 18]. Do esch verbotte, vom Freiplatz beim Fangspiel, vgl. PfWB Verbiet [ BZ-Mühlhf]. 'n Dodelmathes, wu sich vun seiner Fraa 's Maul verbiete loßt [Zahn Pläsier 191, verbr.]. RA.: Sie hor'n (hat ihn) alles gehääß, was Gott verbott hot, von bösen Schimpfworten [KL-Hirschhn, Zahn Pläsier 229]. Er dut alles, was Gott vebott hot, von einem Übeltäter [ KU-Kaulb, RO-Rehborn PS-Dahn]. 15. Jh.: denn anderen vergewalttigenn, ist auff libs- vnnd gutsstraff verbotten [PfWeist. II 499 (RO-Falkst)]. Südhess. II 444; RhWB Rhein. I 687; LothWB Lothr. 138; ElsWB Els. II 117; Bad. II 46.

 

  ElsWB  PfWB  RhWB ver-biedeⁿ [fərbîdəⁿ fast allg.; ferbéïdən D. Si. — Ptc. ferbòt, ferbuèt] tr. v. verbieten: änem ’s Hus v. den Zutritt verbieten.