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 PfWB ver-beelen (Bd. 2, Sp. 1128)   PfWB ver-treiben (Bd. 2, Sp. 1304) 
 ver-beelen s. PfWB verbälen.

 


Aus den Nachträgen

 

   ver-treiben st.:
1. trans.
a. 'fortjagen, verscheuchen', ve(r)treiwe, -träiwe, -triwe, s. PfWB treiben [allg.]; die Gäns (die Kinner) vun der Stroß v. [verbr.]. Syn. s fortjagen. Volksgl.: Wer die Schwalben in seiner Tenne nicht duldet, vertreibt 's Glick vun seim Haus [ GH-Schwegh]. —
b. 'beseitigen'.
α. 'verdrängen'; e Krankheit v. [LU-Opp, verbr.]. Ich vertreiwe deer dein Narrheide [RO-Als, GH-Schwegh Krieger 52]. Dem vertreib ich sein Wulluscht [Zahn Pläsier 79]. Der Wind vertreibt 's Wedder ('s Gewidder) [ HB-Kirrbg LA-Roschb

[Bd. 2, Sp. 1305]
GH-Schwegh]. RA.: Durch harte Arbeit de Speck v. [LA-Impfl]. SprW.: Weh muß Weh v. [ Don-Gertianosch Heuf]. Hitz muß Hitz v. [ Gal-Josbg]. Bees muß Bees v. [verbr., auch Auslandspfälzer]. Viel quer geschribb hat viel vum Haus vetribb, von Wechselschulden [Krieger 62]. Volksmed.: Warze kann mer met Abbinne v. [ KL-Reichb]. Volksgl.: Warze kammer v., wammer sie märgeds (morgens) mit Spauz naß macht, eb (ehe) mer eppes gesse hot [Fogel Beliefs Penns Nr. 1700]. Die Bremmelblihe 'Besenginsterblüten' vertreiwe die Wandleis 'Wanzen' [ WD-Niedkch]. Weitere Beispiele s. PfWB Gichtern, PfWB Hanf, PfWB Hexe, PfWB Mumps, PfWB Susanna. VR.: Die Riewe hawwe mich vertriewe, s. PfWB bleiben 1. —
β. 'abtreiben', von der Leibesfrucht; en Kind verdreiwe [Beam Penns 33]. —
2. (sich) die Zeit v. [allg.]. Er vertreibt sich die Zeit mit Mickefange [ KL-Enkb]. M'r kann jo in de Heckepalz die Zeit sich aach v., iron. von der schlichteren, anspruchsloseren Art der Westpfälzer [Kühn Schnitze II 69]. — Südhess. II 654; RhWB Rhein. VIII 1338; ElsWB Els. II 738; Bad. II 120.