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| PfWB ver-bastern (Bd. 2, Sp. 1127) | PfWB Bastard (Bd. 1, Sp. 595) | |||||||||||||||||||||||||||
| 1. 'uneheliches Kind', Baschdert [lothr. SWPf BZ-Dernb Lambert Penns 22], Baschder [ Gal-Obl]; dafür meist PfWB Bankert. — 2. 'Mischling'. a. bei Menschen: Vater edel, Mutter unedel, oder umgekehrt. a. 1565: so ein bastart versturb, sein verlossenschaft auch Pfaltz zustendig [Grimm Weist. V 553 (GH-Hördt)]. o. J.: alle bastart und wildfenge sollen kunigsleut (leibeigen) sein [Grimm Weist. V 559 (Germh)]. — b. bei Tieren, bes. bei Hühnern, Haustauben, Hunden usw. Bei den Schweinen bezeichnen die Baschdert eine Rasse von kurzer gedrungener Gestalt [allg. (1930)]. — c. bei Pflanzen, Kreuzung aus Zucker- und Futterrübe, Baschdert, Baschdat, Boschder [allg.]; vgl. PfWB Bastardrübe. — 3. 'zweigeschlechtiges Wesen' [ KU-Roßb KB-Boland Pirmas PS-Trulb NW-Lambr GH-Leimh Hagb]; vgl. PfWB Zwitter. — 4. 'unartiges Kind', Schimpfwort [verbr. Gal]. — F.: badərd, badÄrd, badÄd, seltener badər, badÄ; -ḁ- [vorn. NWPf u. SOPf], vgl. PfWB Baß. — Das Wort ist herzuleiten aus altfranzös. bastard 'anerkannter Sohn eines Adligen, der nicht von der rechtmäßigen Frau stammt', Kluge-Mitzka17 55. — RhWB Rhein. I 494; ElsWB Els. II 109; LothWB Lothr. 26; Bad. I 124.
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