-bank f.: 'die untere Begrenzungsfläche der Fensteröffnung', waagrecht und zumeist aus Holz zum Hausinneren, abgeschrägt und zumeist aus Stein nach außen, Fenschder-, Finschderbank [verbr.], -bänkel (Dim.) [ NW-Freinsh]; vgl. PfWB Fensterbrett, PfWB -ecke, PfWB -leibung, PfWB -sims, PfWB -stein. Wie bliht's uf jeder Finschderbank so rot unn weiß im Ärtche! [Christmann Grummet 18]. Brauchtum: Kinder legen ihre Briefchen für das Christkind uf die F. [ FR-Bockh]. Südhess. II [Bd. 2, Sp. 1119] 430; RhWB Rhein. II 385. — | | -sims, -gesimsn., -simster m., n.: 'äußere Fensterbank', -sims [ LU-Alsh/Gr NW-Frankeck], -gesims [ NW-Kallstdt], -simschder (m.) [ LA-Gommh], (n.) [verbr. Bienwaldgegend (südl. VPf)]; dafür auch einfach Sims. Die Blummesteck stellen mer ufs Fenschdersimschder [ GH-Erlb]. Volksgl.: Man legt in der Christnacht 12 mit Salz bestreute innere Zwiebelschalen ufs Fenschdersimsder und liest je nach [Bd. 2, Sp. 1121] der größeren oder geringeren Feuchtigkeit der einzelnen Schalen die Niederschlagsmenge in den betreffenden Monaten des kommenden Jahres ab [PfL 10. 12. 1927]. Südhess. II 432; ElsWB Els. II 359; Bad. II 43. — |
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