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 PfWB Feld-hase (Bd. 2, Sp. 1107)   PfWB Stall-hase (Bd. 6, Sp. 413) 
 -hase m.: wie schd., im Gegensatz zu PfWB Stallhase, -has (-hās, -hs) [verbr.]. Südhess. II 420; RhWB Rhein. II 377; Bad. II 39. —

 

 -hase m.:
1. 'das Hauskaninchen, das zur Fleischgewinnung gehalten wird', -haas [verbr., Heeger Tiere 22 Otterstetter 176 Krämer Gal 205]; Pl. -hase [mancherorts]; vgl. PfWB Kaninchen 1, PfWB Karnickel 1 b, PfWB Lapin. Moi St. hot Junge gemacht [ NW-Freinsh]. Wann Schdallhaase in Masse schdärwen, / dann isch hier im Dorf die Kärwe [PS-Rodalb (Bernhard 207)]. Un wann die Preuße kummen, werren se all minanner abgemurkst wie die Stallhase! [Kühn Kumödi 87]. RA.: Ich schlag (hau) der ins Gnick (hinner die Ohre) wie me St., Androhung einer Ohrfeige [ FR-Lambsh, KL-Hütschhs LU-Alsh Friesh NW-Freinsh]. Ich gäb der änni hinner die Leffel wie emme Stallhas [Bergz (Kamm 92)]. Er schloft mit uffene Age wie en St., von einem, der teilnahmslos herumsitzt [ LU-Alsh]. Die vermehrn sich wie die Stallhase, von einer kinderreichen Familie [ RO-Dielkch KB-Kerzh Kriegsf LA-Gommh]. Die hecke (hecken) wie die Stallhase, von einer kinderreichen Familie [ LU-Opp NW-Frankeck]. Die macht wie e St. - alle vier Woche, von einer kinderreichen Frau [ RO-Dielkch]. —
2. übertr.
a. 'ein Stubenhocker' [ ZW-Battw]. —
b. Neckname für die Bewohner von KU-Rathskch, Stallhase Pl. [ KU-Rathskch Reichsth Reipkch Seel]; für die Bewohner von LA-Arzh [LA-Arzh Siebdg Wollmh, Seebach Neckn. 73]. — RhWB Rhein. VIII 505; Hess.-Nass. III 725.