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 PfWB federn (Bd. 2, Sp. 1084)   ElsWB fëdereⁿ (Bd. 1, Sp. 95b) 
   federn1 schw.:
1. absol., auch: sich f. 'elastisch

[Bd. 2, Sp. 1085]
nachgeben', feddere (fędərə) [SOPf (Nachlaß Heeger)], (färərə) [verbr.]; vgl. PfWB federieren. 's Audo ferrert sich prima [ PS-Dahn]. —
2. sich f.
a.
α. 'die Federn verlieren, sich mausern', vom Huhn. Es Hinkel ferrert sich [KU-Hefw, verbr., Lambert Penns 54]. BR.: Wann die Hinkle sich feddern, werd's frih Winter [ KB-Kerzh Albish]. Wann sich die Henkel s'eerscht vorre roppe, es die eerscht Soot am beschde; wann se sich henne s'eerscht ferreredie letscht (Soot) [ WD-Niedkch]. —
β. 'fuseln, Haare verlieren', von Stoffen und Kleidern, vgl. PfWB fisern. Die Kläärer dun sich ferrere [ PS-Simt BZ-Dierb]. —
b.
α. 'furzen'. Do hot sich ener g'feddert [Frankth Gal-Obl Dornf]. —
β. 'sich eine Blöße geben'. Do harrer (hat er) sich emol wirrer geferrert [ KU-Kollw Hefw Herschw/Petth LA-Knöring BZ-Annw]. — Südhess. II 395; RhWB Rhein. II 351/52; LothWB Lothr. 135 and. Bed.; ElsWB Els. I 95; Bad. II 29/30.

 

 fëdereⁿ [fátərə Bf.; fatərə K. Z.] sich in Schwingungen bewegen wie eine Feder. s Schloss fëdert nimʳ das Schloss ist lahm Bf. Do fëdert's awer! wird gesagt, wenn man sich auf eine Sprungfedermatratze legt und dabei einsinkt, auch wenn jemd. flott in einem Kremser vorbeifährt Pfulgriesh. ‘gfäddert gescholten’ Str. Ulrich.Schweiz. 1, 679.

ab