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 PfWB Faul-brut (Bd. 2, Sp. 1073)   RhWB Pest (Bd. 6, Sp. 623)   ElsWB Bruet (Bd. 2, Sp. 206a) 
  Faul-brut f.: 'Bazillenkrankheit der Honigbienen', Imkerspr., vgl. PfWB faulbrütig, PfWB Brutpest. Das Volk do hat die Faulbrut [KL-Matzb, verbr.]. Südhess. II 383.

 

 Pest das Wort ist allg., u. zwar Rhfrk, Saar bis zur t/st-L. pęt, –e-; sonst pęs(t) Sg. t. f.: 1. wie nhd., Seuche (auch eine Schweineseuche Bernk-Thalfang, Wittl-Monzel), in RA. erhalten: Dat stenk wie de P.; du stenks wie de P. Rip, Allg.; dät schü (scheue) ech wie de P. Heinsb, Allg.; ek häbb Honger äs de P. Klev-Wyler. In Verwünschungen u. Flüchen: Hätt de Kerl norest de P.! Simm; ek wöl, dat du de P. kriegst! Elbf; dat dech de P. erschlög! Sieg-Honnef. — 2. übertr. persönl. a. Gesindel Aach. — b. m. de ruppige P. Schimpfn. für einen jungen, kleinen Menschen; de struppige P. dass.; de verbruade P. eigensinniger, verkehrter M.; de blackige P. feiger, erbärmlicher M. Bitb.

[Bd. 6, Sp. 624]

 

  Bruet [Prỳat Logelnh.; Prỳèt Z.; Prŷt Str.; Prût Betschd.] f., im eigentl. Sinne m. im Z. Brut. Dis is e B. Menscheⁿ! sehr viele Menschen Ingenh. ‘in der Bruht Brütezeit’ L. Baldner 51. — Bayer. 374.