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| PfWB Fasel-vieh (Bd. 2, Sp. 1051) | PfWB Fasel (Bd. 2, Sp. 1049) | PfWB Rind-fasel (Bd. 5, Sp. 540) | |||||||||||||||||||||
| 1. a. = PfWB Farr 1, Fassel, Pl. Fassel, seltener Fassele (fasəl, fḁsəl) [Gebietsform der NOPf, häufige Nebenform übrige Pfalz, s. K. 120]; die Kuh zum F. fehre [NPf]. Zs. Gemeinde-, PfWB Orts-, PfWB Rind-, PfWB Sprung-, PfWB Zuchtfasel. Er hat e Kopp wie e F. [ KU-Trahw], e Hals wie e F. [ ZW-Battw]. — b. 'männliches Zuchttier überhaupt' [KL-Neukch SOPf]; vgl. PfWB Faselvieh. a. 1382: dasz man allen fasel soll finden in diesem freihof, als farren, eber, wieder [Grimm Weist. V 562 (BZ-Queichhmb)]. Zs. Eber-, PfWB Gänsefasel. — c. 'Rindvieh' [ KU-Odb O'alb Schmittw/O ZW-O'aub PS-Hintwdth KL-Mehlb RO-Börrstdt KB-Mauchh LA-Maik SP-Heiligst GH-Kuhdt Jockgr Hatzbühl]. Zs. PfWB Wurstfasel. — 2. Schimpfw. auf einen Mann [ KL-Mehling]; vgl. PfWB Farrochs 2. — Mhd. vasel. Erhaltung der Vokalkürze in offener Silbe vor der Endsilbe -el, vgl. Bertram § 164. In Bed. 1 b ist das Wort, wie der historische Beleg erweist, alt bei uns. Die vorn. der jüngeren Gener. geläufige Bed. 1 a breitet sich unter dem Einfluß der landwirtschaftl. Fachsprache weiter aus, vgl. Südhess. II 360 Z. 49 ff. — RhWB Rhein. II 309/10; Bad. II 17.
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