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| PfWB Fackel-kopf (Bd. 2, Sp. 1005) | PfWB Fackel (Bd. 2, Sp. 1004) | |||||||||||||||||||||||||||
1. 'roter Kopf', in der Wend. e Fackelkopp kriche 'bekommen' [ LA-Knöring]. — 2. 'fahriger, unbeständiger Mensch' [ KU-Kaulb Obw/Tiefb A'glan Schmittw/O RO-Rehbn ZW-Gr'bundb]; 'wilder, aufgeregter, leicht aufbrausender Mensch' [ KU-Obw/Tiefb]; 'unaufmerksamer Mensch' [ WD-Niedkch]; 'zerstreuter Mensch', auch Schimpfw. [ KU-Schmittw/O]; vgl. PfWB Fackel 2 a, PfWB Fackelhans, PfWB Flackerkopf.
| 1. a. 'an einem Ende mit Werg umwickelter und mit Pech oder dgl. bestrichener Stab, der der Beleuchtung dient', Fackel, Pl. Fackele (fag(ə)l, fag(ə)lə) [verbr.]. Zs. PfWB Pech-, Fang-, PfWB Harz-, PfWB Kien-, PfWB Kienholz-, [Bd. 2, Sp. 1005] PfWB Wachsfackel. Fackeln aus Kienholz machen sich die Holzhauer, wenn sie spätabends von der Arbeit nach Hause gehen [ PS-Erfw]. Vgl. PfWB Fackelträger, PfWB -zug. RA.: Er hat e Kopp wie e F., wer im Gesicht auffallend rot ist [KU-Erdb, verbr.]; vgl. PfWB Fackelhitze, PfWB -kopf. — b. 'Fackel aus Langstroh zum Decken des Daches' [verbr. Gal.]. Die Dachfackeln wurden im Winter auf Vorrat gemacht. Zs. PfWB Eck-, Kopf-, PfWB Stroh-fackel. — 2. übertr. a. 'unruhige, zu Narrheiten aufgelegte Person' [ KU-Dietschw]; vgl. PfWB Fackelhans. — b. 'Mädchen, das sich gern herumtreibt' [Schandein Sprachsch.]. — Südhess. II 318/19; RhWB Rhein. II 229/30; LothWB Lothr. 131; ElsWB Els. I 102; Bad. II 2.
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