Eß-ware f.: 'Lebensmittel', Eßwar (-wār, -wr), Pl. -ware [verbr.]; vgl. PfWB Essensspeise 2, Eßzeug. Südhess. II 294; RhWB Rhein. II 201; Bad. I 717. | | Ware f.: 'zum Verkauf hergestellter und bereitgehaltener Artikel', War (wār, wāÄr, wr) [verbr., Lambert Penns 173]; Pl. Ware [verbr.]; Zs.: PfWB Bracken-, PfWB Dauer-, PfWB Teufels-, PfWB Dreibatzen-, Tuch-, Eisen-, Ellen-, PfWB Eß-, Fleisch-, Freß-, PfWB Friedens-, PfWB Ge-, PfWB Handels-, PfWB Kaufmanns-, PfWB Kottel-, PfWB Krabbel-, PfWB Krämer-, PfWB Kristkindleins-, PfWB Manufaktur-, PfWB Narren-, PfWB Ramsch-, PfWB Schund-, PfWB Spezerei-, Spitzbuben-, PfWB Wollware; -waren; gudi W. [Kaislt]; betschbääme (betschbäämere) W. 'handfeste, strapazierfähige Kleiderstoffe'; vgl. PfWB pitschbaumen [ KU-Glmünchw KL-Miesb Ramst]. Er hot sei W. gut fortgebrocht 'gut verkauft' [ LA-Gommh]. Ware fehre 'Waren zum Verkauf führen' [ KU-Bedb]. Die W. geht 'verkauft sich gut' [ KU-Obw/T]. For mei guris (gutes) Geld will ich aa guri W. han [ PS-Erfw]. RA., wenn Ware sich gut verkauft: Die W. geht weg wie der Raach (wie warme Weck, wie Zucker) [ KL-Stelzbg, mancherorts]. SprW.: Jeder Kaufmann lobt sei W. [ LU-Opp]. Do die W. - do das Geld, Maxime für Handel bei Barzahlung [ LU-Opp, mancherorts]. Wie 's Geld, so die W., d. h. bei billigem Preis kann man keine hohe Qualität erwarten [ LA-Nd'hochstdt, mancherorts]. For billich Geld bringt mer sei W. ball fort [ KU-Schmittw/O]. Neckvers: Boralwe (Burgalben) is e schäni Stadt, / wo mer sich kann ernähre. / Do werd vun dere W. gemacht, / wo mer mit kann kehre, Anspielung auf die Besenbinderei [PS-Burgalb und Umg.]. RhWB Rhein. IX 259; LothWB Lothr. 530; ElsWB Els. II 843. |
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