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 PfWB ernten (Bd. 2, Sp. 952)   LothWB us-macheⁿ (Bd. 1, Sp. 523b)   PfWB aus-hacken (Bd. 1, Sp. 448) 
   ernten, ernenschw.: wie schd., ernde (ärndə) [verbr.], ernə (ärne) [Danner Penns 93]. Dem Landvolk ist das Wort zu allgemein, es verwendet

[Bd. 2, Sp. 953]
lieber Ausdrücke, die auf Art und Zeit der Erntearbeit oder auf die Art der zu erntenden Pflanzen hindeuten: abmachen 1 b, c, brechen 2 b, PfWB mähen, PfWB schneiden, PfWB ausmachen I 1 a, PfWB herbsten, PfWB lesen, PfWB rupfen, PfWB fechsen, PfWB heuen. Desjohr werren mer viel Obs ernde [ LU-Opp]. RA.: Mer ernde doch ke Dank [ PS-Fehrb]. Er hot desjohr uf dem Äckerche e Deiwel voll geernt [ LU-Opp]. Des war kee Zustand, große Lorbeere se ernte [Feierowend Nr. 30/1965, S. 5]. SprW.: Was mer sät, des ernt mer [Krieger 35]. Wer Wind sät, werd Sturm ernde [ GH-Vollmw]. a. 1553: ein tag zu habern, erren und sähen helfen, item einen tag brachen, die andere zween rühren und sehen [ABlieskst 40]. Südhess. I 343, II 259; Rhein. I 257 Z. 45; ElsWB Els. I 68; Bad. I 707.

 

  us-macheⁿ tr. v. fast allg. (aus-mâchen, D. Si.) 1. ausmachen, auslöschen: ’s Licht usm. — 2. aus dem Erdboden ausgraben u. einernten: m'r han Grumbire usgemacht; ’s isch iwerm Grumbireusmache gewän Bi. Fo. 3. eine Sache fertig machen, schließen, verabreden: Was hänn er denn wieder usgemacht mit nander?

[Bd. 1, S. 524a]
Ri. Ha. 4. Ptc. als Adjekt. usgemacht vollständig: en usgemachder Narr. Mit usgemachter Sach zu guter Letzt ibid. ElsWB els. 1, 644.

 

  aus-hacken schw.: De Wingert aushacke 'Rebstöcke ausroden' [verbr.]. Grumbere a. [KU-Schmittw/O Bedb VPf]; dafür häufiger PfWB ausmachen. SprW.: Äin Rab hackt 'm anner käin Aau aus [KU-Schmittw/O, verbr. auch Don Gal Buch]. — RhWB Rhein. III 41; ElsWB Els. I 316.