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 PfWB Emil (Bd. 2, Sp. 888)   RhWB schienen (Bd. 7, Sp. 1099) 
   Emil m.:
1. männlicher VN, Emil [ZW-Lambsb, verbr.], Emmig [GH-Bellh (PfId. 41)]. VR.: De Mond scheint, de Mond scheint, de Emil liecht im Bett; er streckt de Aarsch zum Fenschder raus un frißt de Leit ehr Weck [ LA-Nußd]; Var. hierzu s. PfWB Bett (I 751 Z. 39). —
2. scherzh. Bez. für den Flugzeugführer, Soldatensprache, Emil (ēmil) [LU-Opp (1930)]. — Südhess. II 195; RhWB Rhein. II 119; Bad. I 683.

 

  PfWB  LothWB schienen schw.: 1. trans. a. das verstärkende Geflecht aus Hasel-, Eichenschienen beim Korbmachen herstellen Bitb. — b. das Flechtwerk im Gefachbau herstellen Sieg-Fussh. — c. Holz sch., spalten u. aufschichten Neuss-Liedbg. — d. ein gebrochenes Glied sch., wie nhd.; er hät dem Jong de zerbroche Ärm geschinnt Rip, Allg. — 2. intrans. mit »sein«, rasch laufen; do sen mer g.; auch do kennt e geschinnt; Mosfrk, Rip. — Abl.: die Schinnerei, dat Geschinn(s).