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| PfWB Elisabeth (Bd. 2, Sp. 879) | PfWB Anna-Maria (Bd. 1, Sp. 262) | |||||||||||||||||||||||
1. a. weibl. VN, früher sehr häufig, jetzt selten, nur in verschiedenen Kurzformen bezeugt, Elsbeth [ KU-Reiffb], mit den Dim.-Formen Elsbethel, Elsbethelche [verbr.], Elisa [verbr. VPf], Elis [ KU-Reiffb], Elis, Elisel, Eliselche [verbr. VPf], Elsa, Elsale, kürzer Els, Elsl [VPf KB-Kriegsf]; Lisbeth (ˈlisbęd) [verbr. WPf NPf seltener VPf Gal-Dornf], Lisbettche [NPf], Lisbettel [verbr. VPf], Lisett (ˈlisęd), Lisettche [verbr. NPf nördl. VPf], Lisa [ PS-Erfw Gal-Obl], Liß, Dim. Lißche, Lißje [verbr. WPf NPf Don Gal], Lissel, Lisselche [VPf PfId. 88], Lies [ RO-Lettw], Liesel [ KU-Reiffb], Lissi [ KU-Reiffb Don Lenauh], Bette, Bettche [ RO-Dielkch NW-Hardbg], Betta u. Bettale sowie Bettel, seltener Bettelche [VPf], Bettche [verbr. nördl. WPf NPf], Sette (aus Lisette) u. Dim. Settel, Settelche [früher verbr. nördl. u. mittl. VPf]. Zs.: PfWB Anna-, Anna-Maria-, PfWB Eva-, PfWB Katharina-, PfWB Maria-Elisabeth. Er hot seim Bettche in de Backe gepetzt [ KU-Schmittw/O]. RA.: Bette, mer wolle schlofe gehe, die Leit wollen hääm, Ausspruch des Wirts, wenn er die Gäste los sein möchte [ RO-Dielkch]. Besser jetzert wie speerer, hot die schepp Lies gemeent, wie're die Bohne verfror ware [NPfGV Nr. 8/1934]. AR.: Else, Belse, niemand well se; kam der Koch, nahm se doch [ KU-Reiffb]. VR.: Hoppsa Lißche, danz e bißche! Modder, ich han ke Schuh. Du die alde Schlappe an, danz die Lecher zu! [KU-Bedb, verbr.]. Hopp, Lissl, hopp! Ze Basel licht mein Ranze. Geh mer eweg, du kläni Krott, ich kann nit mit dir danze [verbr. südl. VPf]. Ei, Lißche, pischt de ins Bett, Forts. s. PfWB pissen. Lisabeth, wo steht dei Bett? Hinner'm griene Vorhang, ufgedeckt un zugedeckt; ei, Gunowend, Lisabeth! [ KB-O'wies]; [Bd. 2, Sp. 880] vgl. die Var. bei Bett 1 a (I 751 Z. 31), Bettlade 1 (I 761 Z. 8), Elisabeth-Margarethe. Liewi Lisabeth, ei, du bischt so dick un fett; ei, du bischt jo meiner Seel alleweil fidel [ Gal-Neuhf]. — b. Bezeichnungen für besondere Charaktereigenschaften der Frau: es heilich Bettche 'Frömmlerin' [ KB-Kerzh]; vgl. PfWB Betschwester. Das is emol e närrischi Elz 'ein verrücktes Frauenzimmer' [ ZW-Krähbg]; e bucklichi Els [Schandein Sprachsch. 18]. Andere Bez. s. Hünkelbettel, PfWB Pappellieschen, Dreck-, Knotter-, PfWB Zimperliese. — c. Tag der hl. Elisabeth: 19. November. BR.: Sankt Elisabeth sagt an, was der Winter für ein Mann [ GH-Zeisk]. — 2. a. die Elz, eine Spukgestalt, dargestellt von einer großen Person, die sich in weiße Laken hüllt und einen Milchtopf als Kopf auf einem Stock in die Höhe hält [ KU-Wolfst]. — b. Tiernamen. α. Kuhname, Liß [ KU-Schellw Gumbsw KL-Reichb], Lissel [ LU-Alsh BZ-Albw GH-Nd'lustdt], Liesel [ LA-Maik]. — β. Name für eine Hündin, Lissel [ PS-Gersb], Lissi [ GH-Nd'lustdt], Lilli [ GH-Minf], Betti [ LU-Alsh GH-Minf]. — c. Pflanzennamen. α. 'Balsamine (Balsamea soltana)'; 's fleißiche Elisl, weil die Blume das ganze Jahr über blüht [Neustdt, PS-Erfw LU-Opp BZ-Albw], 's fleißich Lißche [ Gal-Dornf, Don-Schowe Torscha]; vgl. PfWB Glasblume. — β. eine Apfelsorte, Pl. Lisbettcher [ KL-Fischb]. — d. die dick Liß 'Sonne' [ Don-Schowe Torscha]. — e. a. 1661: die schlimme Liesel, ein Folterstuhl mit Holz- oder Eisenspitzen in der Sitzfläche [Knapp 57]. — Südhess. II 186 ff.; RhWB Rhein. II 110 ff.; LothWB Lothr. 120; ElsWB Els. I 30, 613; Bad. I 680.
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