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| PfWB Eli (Bd. 2, Sp. 879) | PfWB Elend (Bd. 2, Sp. 873) | PfWB Eli (Bd. 2, Sp. 879) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1. 'materielle und seelische Not', [Bd. 2, Sp. 874] Elend (ēlęnd) [allg.]; vgl. PfWB Jammer, PfWB Not; im Elend lewe (sterwe) [allg.]. Er kummt net aus'm Elend 'wird ständig von Schicksalsschlägen heimgesucht' [ LU-Alsh Opp]. Jetzt geht 's E. werre (wieder) an!, Ausspruch des Bedauerns am Ende der Ferien [RO-Sippf]. RA.: Do sitzt er wie e Haifelche E. [KU-Kaulb, verbr.]. Ich schlaan dich zu'me Haifche E.! [ KL-Wörsb]. Sie stärze sich ins E., scherzh. für 'heiraten' [KL-Niedkch, verbr.]; dafür auch: Sie gehn ins E. [ PS-Schönau BZ-Klingmst]. Er freßt un freßt, un 's E. freßt ihne [verbr. Gal Buch]. Bei dem brennt 's Feier vor E. net [verbr. Don Gal Buch]. Wann ich an mein E. denk un an mein scheppe Fieß, kennt ich heile [Kaislt]. Wann ich an mein E. denk, wackeln alle Disch un Bänk [ RO-Feilbg PS-Saalstdt LA-Edh Gal-Dornf]. Die Fledermaus lebt in're sunniche Welt; ken Druwwel (engl. trouble), ken Elend, ken Särje (Sorgen); sie hot sich verliebt in die Blumme im Feld un denkt net vun heit bis uf märje (morgen) [Birmelin Penns Gezw. 85]. a. 1592: Herrn und Freundt, welchen mein elländt nicht weniger als mir aingelegen [Pöhlmann Gräfinth. 87]. — 2. e langes E. 'eine überaus große Person' [verbr.]; vgl. PfWB Element 2. — Mhd. el-lende (< ahd. elilenti) 'anderes Land, Fremde, Leben in der Fremde, in der Verbannung', Lexer Lexer I 539. — Südhess. II 182/ 83; RhWB Rhein. II 105/06; Saarbr. 56; LothWB Lothr. 120; ElsWB Els. I 30; Bad. I 678.
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