Wörterbuchnetz
Netz-Navigator
 
 PfWB Eis-schwülben (Bd. 2, Sp. 860)   DWB schwilm (Bd. 15, Sp. 2625) 
  -schwülben m.: = Eisbrocken, -schwilwe [ FR-Grünstdt]. Das Grundw. wahrscheinlich eine Kontamination aus Schilb (s. PfWB Eisschülpe) und Schwolle (s. PfWB Eisschwollen); vgl. auch DWB DWb. IX 2625 Schwilm.

 

 schwilm, m.? feuchter, thoniger boden, schwimmendes gebirge: in feldern, da wasser oder sonst gewaltiger schwilmen ... wäre. Beuthener stollenordn. von 1553, s. Veith s. 219; es sey ein lehm, schwilm, oder schwartzen acker. Martin Grosser anleytung zu der landtwirtschafft (1590) bei Frommann 4, 185. — dazu schwilmicht, adj.: weitzen liebet ein starcken und getüngeten acker — leymicht oder schwillmicht. ebenda.