-kasten m.: = PfWB Eiskarch, Eiskaschde [ KU-Adb Wolfst KL-Morb KB-Bubh BZ-W'rohrb], Eise- [ KU-Roßb RO-Rehbn KB-Kriegsf], Eiskäschtche [ KU-Obw/Tiefb KB-Bubh], Eise- [ KB-Kriegsf], Eiskäschdl [ LU-Iggh NW-Haßl GH-Freisb], Eise- [ LA-Gommh], Eisekaschdel [ PS-Bruchw]. Südhess. II 172 and. Bed.; RhWB Rhein. II 91. | | Eis-, Eisen-karchm., -kärchel n.: 'Kinderschlitten', oft ein primitiver Holzkasten, mit Bandeisen beschlagen und vom Fahrer mit zwei Stoßhölzern (s. PfWB Eisstachel) in Bewegung gesetzt, Eiskarch (aiskarχ) [verbr. KU (nördlichster Belegort KU-O'alb, südlichster KU-W'mohr)], -kärch [ KU-Bedb], -kärchel [verbr. südl. VPf (neben häufigerem Eisekärchel)], -kärchelche [ HB-Mimb], -kärchlich (Pl.) [ LA-Herxh]; Eisekarch (aisə-) [ KU-Etschbg Wahnwg KL-Fischb PS-Bobth LA-Frankw BZ-Rinnth Stein GH-Zeisk], -kärrich [ LA-Roschb], -kärchel [weit verbr. südl. VPf], -karchel [ BZ-Wind Knitth], -kaichel [ BZ-Nd'horb GH-Vollmw], -kaischl [ BZ-Nd'ottb]; vgl. PfWB Brett 2 b. — Die Zs. mit Eise- ist häufiger belegt als die mit Eis-; jene ist mehr für die VPf, diese mehr für die WPf (KU) kennzeichnend. Wo von den Gewährsleuten Eise- angegeben wurde, spielte offensichtlich der Gedanke an den Eisenbeschlag mit hinein; doch s. auch die Anmerkung bei eis-, eisenkalt. — Südhess. II 171; Rhein. II 91 Z. 40; ElsWB Els. I 467; Bad. I 673. — |
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