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 PfWB eis-kalt (Bd. 2, Sp. 857)   RhWB eiskalt (Bd. 2, Sp. 91) 
   eis-, eisen-kaltAdj.:
1. 'sehr kalt', eiskalt (aiskald) [verbr.], eisekalt (aisekald) [ KB-Kriegsf FR-Bockh]; vgl. PfWB eisig 1 b, PfWB eisigkalt. 's geht e eiskaldi Luft, e eiskalder Wind [RO-Obd, verbr.]. Ich han eiskalde Hänn [KU-Bedb, verbr.]. Die Fieß sin mer e. [PS-Erfw, verbr.]. Es laaft mer e. de Buckel enunner [LU-Limbghf, verbr.]. —
2. übertr. 'kaltblütig'. Er es eiskalt

[Bd. 2, Sp. 858]
[ RO-Dielkch]. Das is emol e eiskalder Brurer [KL-Siegb, verbr.]. Subst.: Das is e Eiskalder [ KL-Mackb, GH-Hatzbühl]. — Die Vermischung von eis- und eisen- (mda. ais- und aisə-) im ersten Kompos.-Glied zeigt sich auch in PfWB Eis-, PfWB Eisenkarch, -kasten, PfWB eisenzapfenkalt, aber auch in PfWB Eis(en)galle, -garn, -hafen, -tüpfen, PfWB Eislei. — Südhess. II 171; RhWB Rhein. II 91; LothWB Lothr. 261; ElsWB Els. I 435; Bad. I 674.

 

  eis-kalt  Allg.; auch ę·i.zə- Kobl-Bend, Simm, Wend-Dörrenb; ī:zə- Düss, Malm-Mürring: 1. sehr kalt; et left enem e. iwer den Reck Mosfrk, Allg. Iskalt! rufen die Versteckten, wenn der Suchende weit ab von der Stelle ist Rheinb-Meckenh. — 2. den Iskoə einer mit einer Laterne auf der Brust (spött.) Kemp-Lobberich.