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| PfWB ein-stürzen (Bd. 2, Sp. 835) | PfWB ein-fallen (Bd. 2, Sp. 780) | LothWB in-felleⁿ (Bd. 1, Sp. 259a) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
1. intrans. 'zusammenstürzen', einstärze (-därdsə), in-, en- [verbr.]; vgl. PfWB einfallen 1 a. Die Mauer stärzt ein [ LU-Alsh]. RA.: 's batt (s. PfWB batten 'nützen') alles nix, un wann de Himmel einstärzt [ NW-Hardbg]. SprW.: Wann de Himmel einstärzt, sin alle Spatze dot [ BZ-Annw, LU-Opp]. — 2. trans. 'sich durch Sturz etwas brechen'; sich 's G'nick einstärze [ LA-Wollmh]; sich de Hals instärze [KU-Brück, verbr.]; 's Halsgnick i. [ KU-Bedb Brück]; de Hernkaschde i. [ KL-Weilb]; de Schärel (Schädel) i. [ PS-Geisbg]; 's Kreiz einstärze [ PS-Erfw]. Er war gleich dot, er hatt sich 's Gnick ingestärzt [ KL-Reichb]. — Südhess. II 146; Bad. I 666.
| 1. gegenst. a. 'zusammenfallen', einfalle, in-, en-, s. PfWB ein-1 u. PfWB fallen [verbr.]; vgl. PfWB einstürzen 1. Syn. s. PfWB zusammenstürzen. 's Dach esch eingfalle [ BZ-Dernb]. Ich han gemännt, de Himmel fallt in, von großen Schmerzen [ KL-Stelzbg]. SprW.: Wann de Himmel infallt, sin alle Spatze gefang [PS-Fehrb, verbr.]. Volksgl.: Wann en Grab einfallt, gebt's ball widder en Leicht 'Beerdigung' [Fogel Beliefs Penns Nr. 577]. — b. 'sich niederlassen', vom Vogelwild, Jägerspr. Die Kitt 'Rebhühnerkette' is im [Bd. 2, Sp. 781] Kleeacker ingefall [ KU-Schmittw/O, LU-Altr]. Sie fallen ein wie die Stare [Keiler 108]. — c. Part. Perf. 'eingesunken, abgemagert'. Er hot ingefallene Backe, von hohlen Wangen [KU-A'glan, verbr.], e ingefalle Gesicht [ KU-Schmittw/O], eingfallene Aage (Augen) [ LU-Alsh], e eingfalleni Bruscht [ LU-Opp]. Er is im Gesicht ganz engefall [ KU-Erdb]. Die Kuh is ingefall, nach dem Kalben [KU-Adb, verbr.]. — 2. übertr. a. 'sich plötzlich an etwas erinnern'. Alleweil fallt mer's wirrer ein [ PS-Erfw, allg.]. Alleweil esch mer sein Nome eingfalle [ LA-Venn]. Ewe fallt mer ein, daß ich d'r noch Geld schullig bin [ BZ-Dernb]. — b. 'in den Sinn kommen, einen plötzlichen Einfall haben', vgl. PfWB einkommen 1 b. Mer is nix Besseres eingfalle, als Entschuldigung [Krieger 17, verbr.]. Des fällt mer (im Trääm) net in, Ausdruck entschiedener Ablehnung [ KU-Bedb, allg.]. Was fällt dann dem net in? 'Was erlaubt sich der denn?' [ KU-Kaulb, allg.]. — Südhess. II 79; RhWB Rhein. II 269/70; LothWB Lothr. 259; ElsWB Els. I 106; Bad. I 651/52.
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