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| PfWB ein-stecken (Bd. 2, Sp. 832) | LothWB in-steckeⁿ (Bd. 1, Sp. 260a) | PfWB ein-kaufen (Bd. 2, Sp. 794) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
1. a. 'in die Tasche stecken', einstecke (-degə), in-, en- [allg.]. Fahrgeld haw ich mer eingsteckt [ PS-Erfw]; vgl. PfWB einsäckeln 1. Vergeß net, e Stick inzestecke!, vom Brot, das man sich zur Arbeit mitnimmt [ KU-Schmittw/O]. — b. 'zum Schweigen bringen'. RA.: Ich steck'm sein frech Maul in [ KU-A'glan]; vgl. PfWB einstellen 5. Steck de Dege (Degen) ein! 'Sei ruhig'! [Weber 134]. — 2. a. 'etwas für sich nehmen'. Er steckt die Diäte in un lebt wie e Färscht [Krieger 12]. Es steckt Geld in, wer die Zeit hot 'Jeder im Haus nimmt Geld für den eigenen Bedarf, sooft ihm das möglich ist' [ KU-Schmittw/O]. — b. 'stehlen', enstecke [ FR-Bockh]; vgl. PfWB einkaufen 2. — 3. umgspr. 'ins Gefängnis stecken'; vgl. PfWB einsperren 1 a. Er is oingsteckt worre [LU-Opp, verbr. VPf]. — 4. [Bd. 2, Sp. 833] 'stumm ertragen, hinnehmen'. Ich han schun manches vun ehm instecke misse [KL-Kindsb, verbr.]. — 5. jemand e. 'verhauen', einstecke [Kirchhbol]; vgl. PfWB einreiben 2. — Südhess. II 143; LothWB Lothr. 260; ElsWB Els. II 582; Bad. I 665.
| [Bd. 1, S. 260b]
| 1. wie schd., ein-, in-, enkaafe, -kääfe, s. PfWB ein-1 u. PfWB kaufen [allg.]; dafür auch PfWB einkramen 1, PfWB holen. Mer fahren uf Kerchem (Kirchheimbolanden) enkaafe [ KB-Kriegsf]. Letscht war ich in die Stadt gange einkääfe [ BZ-Dernb]. — 2. billich inkaafe 'stehlen' [ KL-Reichb]; englisch einkaafe, dass. [Land Spey]; vgl. PfWB einstecken 2 b. Syn. s. PfWB stehlen. — Südhess. II 95; RhWB Rhein. IV 322; Bad. I 656.
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