ein-starr Adv.: 'unverwandten Auges', eigentl. 'in einer Starre'. Er hot mich so enstaar angeguckt [ KL-Weilb]. Er hot mich äinstoor besiehn [ KU-Schmittw/O]. De Herr Bahnhofsvorstand vun Debbsbach steht vor seiner Birodeer un guckt änstarr no'm Tunnel [PfRSch. 17. 2. 1927]. Des Hundsvieh streckt sein Schwanz bolzestrack hinnenaus un guckt ähnstaar vor sich hin [Kühn Schnitze I 127]. Hierher gehört auch PfWB anstarr. Vgl. Rhein. VIII 535 Z. 25/26. | | PfWB ElsWB starr das Adj. nur vereinzelt, während die Abl. verbreiteter sind, u. zwar Rhfrk -ār Wend, Saarbr; Mosfrk -ǫ·r. Merz-Saarhölzb; -·ə.r Saarbg, Trier-Stdt, Bitb-Niedrsgegen; -a·r. Neuw-Datzeroth, Altk-NFischb; -ę- Siegld-OSchelden; dann noch -ār Dür-Nideggen, Dinsl Adj.: st. gucken (siehn); e st.ə Bleck; st.ə Aən (Augen) Verbr. im rhfrk., mosfrk. Geb.; de st.ən Host grober Husten, Keuchhusten; de Fönger sen mir steif un st. von Kält Verbr. sonst. |
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