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 PfWB ein-spannen (Bd. 2, Sp. 829)   PfWB an-spannen (Bd. 1, Sp. 280)   LothWB spanneⁿ I (Bd. 1, Sp. 483a) 
  -spannen schw.:
1.
a. gegenst. 'Zugtiere vor den Wagen spannen'; die Gail (die Peer) einspanne, in-, en-, s. PfWB ein- u. PfWB spannen [verbr.]; vgl. PfWB anspannen 1. Dann hodder (hat er) franschma 'kurzerhand' sei Gail widder ingespannt [Kühn Schnitze II 92]. RA.: Spanne mer mol es Schimmelche ein! 'Gehen wir mit dem Weinkrug in den Keller!' [Krieger 6]. VR.: Dort drowwe kummt e Russl (kleiner Russe) rei vun der Bukowinne 'Buchenland', spannt den Gaul em Arschloch ei un kann de Kopp net finne [ Rußl-Worms]. Auch mit Weglassung des Objekts: Gleich noh'm Esse spannschde in [ Gal-Dornf]. —
b. übertr.
α. einen e. 'zur Arbeit anhalten' [verbr.]. Bei dene werre die Kinn (Kinder) frih ingespannt [ KU-Hundh]. —
β. Mit Weglassung des Objekts: Do hun mer awwer ingespannt 'sind wir eilig davongelaufen' [ KU-Schmittw/O]. —
c. eingespannt sein 'ständig beschäftigt sein'. Mer is e ganze Dag ingespannt [ KU-Kaulb Schmittw/O]. —
2. 'etwas in etwas spannen'; 's Eise in de Schraubstock, 's Brett in die Huwwelbank einspanne [BZ-Dernb, verbr.]. — Südhess. II 140; RhWB Rhein. VIII 255; Bad. I 664.

 

   an-spannen schw.:
1. Pferde, Kühe a., auch ohne Obj. 'vor den Wagen spannen', aanspanne [verbr. bes. VPf]; häufiger: einspannen. RA.: die Feldhase a. 'Reißaus nehmen' [Schandein Sprachsch. (Notizen)]. Im bes. 'junge Ochsen ziehen lehren' [verbr. bes. HB IB]. —
2. einen a. 'tüchtig zur Arbeit anhalten'; Knecht un Maad, die junge Leit a. [verbr.]. De ganze Dag is mer aangespannt [ KL-Weilb]. —
3. einen Strick, eine Schnur a. 'straff ziehen' [allg.]. RA.: (einem Buben) die Hosse (Hose, House), 's Hosselärre u. ä. a. 'durchhauen' [allg.]. Syn. s. PfWB verhauen. RhWB Rhein. VIII 254; Bad. I 61.

 

  ElsWB  PfWB  RhWB spanneⁿ I [bànə Ri. Ha.] abs. u. tr. spannen: in de Bock sp. s. Bock 4.