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 PfWB Ein-näher (Bd. 2, Sp. 807)   PfWB ein-fädeln (Bd. 2, Sp. 779)   PfWB hinein-nähen (Bd. 3, Sp. 1026) 

[Bd. 2, Sp. 807]
   Ein-näher m.: 'wer Tabakblätter einfädelt', Einnäher [ LU-Limbghf SP-Heiligst Mechth W'-see]; vgl. PfWB Einfädler. —

 

   ein-fädeln, -fädemenschw.:
1.
a. 'den Faden durch das Nadelöhr stecken und einziehen'; die Nodel infeeðle [ Don-Werb], einfä(d)eme [ NW-Kallstdt], infäd(e)me [ZW-Stamb NPf Gal-Obl], (-fēðəmə) [ Gal-Dornf], -färeme [ KU-Schmittw/O W'mohr HB-Webh], -fääme [ RO-Unkb]; vgl. PfWB einfassen 3 a, PfWB -nadeln. Sie hat die Nodel eigfädelt [Danner Penns 147]. —
b. 'auf einen Faden fassen'; Bohne (zum Trocknen) einfärele [ NW-Kallstdt]; de Duwak (Tabak) einfädle, bevor er gepuppt wird (s. PfWB puppen 1) [ GH-Freisb Berg BZ-Stein]; vgl. PfWB einfassen 3 c, PfWB einlesen 2, PfWB einnähen 3. —
2. übertr. 'etwas mit Geschick, mit List bewerkstelligen, in die Wege leiten'; vgl. PfWB einleiten. Die Sach muß mer ganz schlau einfädle, z. B. eine Heirat [ NW-Hardbg]. Unwillen über schlechtes Fußballspiel: Ehr Simpel, e Nähmaschin mißt ehr nemme, daß ner eifädle lernt! [Rheinpfalz 28. 1. 1967]. — Südhess. II 77/78; RhWB Rhein. II 233; ElsWB Els. I 94; Bad. I 651.

 

 -nähen schw.: in ein Kleidungsstück h.; e Sack in die Hose eninnähe [ WD-Niedkch RO-Schweisw]; vgl. PfWB einnähen 1. RA.: Dem häb ich e paar neingenäht 'Den habe ich arg geneckt' [ GH-Rülzh]. —