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 PfWB ein-meren (Bd. 2, Sp. 806)   PfWB Nacht-teig (Bd. 5, Sp. 36) 
 -meren schw.:
1. Teig e. 'den Vorteig durch Beigabe von Sauerteig oder Hefe anrühren', einmere (-mrə, -mērə), in-, en- [verbr., auch Gal-Moosbg Debolowka Bagbg]. Syn. PfWB anmachen 3, PfWB anmeren, PfWB anrühren 2, PfWB einmachen 2, PfWB einrühren 1 a. Hoschde dein Dääg schun ingemeert? [ KL-Gimsb]. Hoscht schun oingemeert? [ NW-Freinsh]. Die Kuche sein schun ingemeert [Christmann Grummet 18]. Damit das Gebäck gerate, wurden »beim Einmehren mit der rechten Hand drei Kreuze nebeneinander eingedrückt« [Schandein Bav. IV/ 2, 414]. Katholische Frauen nahmen noch um 1930 Weihwasser aus der Kirche mit nach Haus und verwandten es beim Einmeren [ NW-Meckh]. a. 1737: Dagegen kann auch der becker den taig, so vom kund mehr eingemehret, alß ihme angezeigt worden, stehen laßen [PfWeist. II 587 (NW-Freinsh)]. —
2. übertr.
a. 'schwängern'. Unser Nochber hot werrer ingemeert [KL-Gimsb u. Umg.]; vgl. PfWB einschießen 2 b. —
b. 'insgeheim Schwierigkeiten bereiten', einmäre [ NW-Haßl Spey]. — Zu mhd. mër(e)n 'umrühren, mischen'. — Südhess. II 110; RhWB Rhein. V 1085; Bad. I 659. —

 

 -teig m.: ' Teig, der am Abend vor dem Backen angesetzt wird (vgl. PfWB einmeren 1, PfWB gehen 5a)', Naachtdääg [ LA-Nd'hochstdt BZ-Dierb]. —