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 PfWB ein-kriechen (Bd. 2, Sp. 796)   DWB einkriechen (Bd. 3, Sp. 218) 
  -kriechen st.: 'hineinkriechen', inkrieche [ PS-Geisbg]. RhWB Rhein. IV 1493 and. Bed.; DWB DWb. III 218. —

 

 einkriechen , irrepere, nnl. inkruipen, voc. theut. 1482 f 8a.
1) hinein schlüpfen: der dachs kriecht in seinen bau ein; wir sind auf die hohen gipfel gestiegen und in die tiefen der erde eingekrochen. Göthe an fr. v. Stein 1, 334.
2) sich verengen, eingehen, einschrumpfen: die wolle kriecht ein; die sonne kroch jetzt ein zu einem einzigen rothen strahl. J. P uns. loge 3, 153; die vergangenheit, die zum puncte der gegenwart einkroch. holzschn. 196; sonst übrigens wird

[Bd. 3, Sp. 219]
die deutsche sprache sogar durch die gröszte gastfreiheit gegen fremdlinge niemals verarmen oder einkriechen. Hesp. vorr. vii.