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 PfWB ein-fangen (Bd. 2, Sp. 782)   RhWB einspinnen (Bd. 8, Sp. 354)   PfWB daran-kriegen (Bd. 2, Sp. 104) 
   ein-fangen st.:
1.
a. 'entwichene Tiere fangen und einsperren', einfange, in-, en-. s. PfWB ein-1 u. PfWB fangen [verbr.]; de Gaul, de Bieneschwarm infange [KL-Matzb, verbr.]. —
b. 'Wild in Fallen und Schlingen fangen' [ ZW-Battw FR-Albsh BZ-Wind]. —
2.
a. 'einen entwichenen Häftling stellen', wie schd. [LU-Altr Lambert Penns 48]; vgl. PfWB einsperren 1 a. —
b. 'den Partner durch die Folgen des Geschlechtsverkehrs zur Heirat zwingen'. Sie wollt sich versorche, do hot se'n sich eingfange [LU-Opp, verbr.]; dafür auch PfWB anbinden 2, PfWB angeln 3, PfWB darankriegen 2, durch den Arsch gewinnen, verdienen.
c. 'für sich oder für eine Sache gewinnen', infange [ ZW-Battw]. — Südhess. II 82; RhWB Rhein. II 288; Bad. I 652.

 

  PfWB ein -spinnen: 1. sich e., von Raupen, Spinnen Allg. — 2. trans. jem. e., ins Gefängnis setzen Kobl-Bendorf und sonst verbr.

 

  -kriegen schw.: 'überlisten, hereinlegen', vgl. PfWB betrügen.
1. bei einem Handelsabschluß d., drankriege, -krieche, -krieje, -krie, -krien (zum

[Bd. 2, Sp. 105]
Grundw. s. PfWB kriegen) [allg.]. Desmol krieschde mich nit dran! [ KB-Kerzh, allg.]; vgl. PfWB daranlotsen. —
2. 'zum Geschlechtsverkehr verleiten', insbes. hinsichtlich der sich daraus ergebenden Folgen. Er hot se drankriegt [ LU-Opp]. Sie harn (hat ihn) d. [ PS-Erfw]. — Südhess. I 1378/79; RhWB Rhein. I 1254/55; LothWB Lothr. 108; Bad. I 424. —