Eid m.: wie schd., Eid (aid) [KU-Dietschw Danner Penns 46 Buch-Illisch]. Zs. PfWB Meineid. Die hän ihrn Eid (hier wohl 'Liebesschwur') unner'me Nußbaam g'schwore [ FR-Quirnh]. a. 1305: vnd darnach sprachen wir of vnsen eit alle bit einem munde [OttbgUrkb. 265]. a. 1507: das ein jeder huber soll bey glubd vnd eyden alle freuelhaftigen (im bewißth) dem schulthessen anzaigen vnd fürpringen [PfWeist. II 550 (LA-Frankw)]. Südhess. II 37/38; RhWB Rhein. II 50; LothWB Lothr. 118; ElsWB Els. I 15; Bad. I 638. | | PfWB ElsWB Nuss-baum (s. S.) Allg. m.: 1.a. Walnussbaum. RA.: N. a (in) vollem Holz as der alen Heiser Stolz Prüm-Rommersh. De N. as des Hauses Schotz, biet Wand (Wind) un Wedder Trotz ebd. Wenn an en Hus ennen N. steiht, dann krigen de Lü, die in dat Hus wohnen, kenn Gech (Gicht) Mörs-Asbg. Wann de N.böm schwar dragen, gif et en hadde Winter Emmerich, Allg. Bat unner'm N. wisst (wächst), dog (taugt) net Neuw-Datzeroth. Den (der nicht leicht etwas hergibt) es as en N., dor moj (müsst ihr) et deraf schlohn, aj wat dervan häbbe wellt Emmerich, Klev. En Quesel, enen Esel on ene N., die motte Prögel häbbe, anders duhn se gen Dögt (taugen sie nicht) Geld, Kemp; Fraulück (-leute) Esele un N.böm mösse geschlage werde Bo-Dottend; N., Känger (Kinder) on Honj duəhnt iərscht reichde Düəgt, wann se op der Tit geprügelt weərde Heinsb. Dem sei Vatter as op em N. ersoff es ist ein uneheliches Kind Trier-Schleidw, [Bd. 6, Sp. 297]
Simm-Ebschd, Schleid-Dollend. Dem wöngt (windet) et em N. er ist nicht recht gescheit Sieg-Seelschd. Die Klock hängt em hole N. scherzh. vom Geläute Kobl-Güls. Onder ene N. satten drij Saldote; den ene kek (schaute) den andern an en kosse et Lache net lote Klev. — b. nȳətəbymkən Haselnusstrauch Remschd. — 2. übertr. Kristbaum (weil Nüsse dran gehängt werden) Goar-NGondershsn. — Zs. N.baumblatt, –holz, –kätzchen, –laub. RA.: Der wiərd och net iəhter luəs (schlau), bis dat de N.bomeblader gliche langk send Dür-Gey. Dunnerweder, N.baumsbleder, Birenbaumsholz, wie as die Frau esou stolz! Trier-Schleidw, Bitb-Hütting. | | -baum m.:1. wie schd., Nußbaam, -bääm, s. PfWB Baum [verbr.], Pl. Nißbääm [LU-Opp Wilde 180]. Nußbääm mache veel Schare (Schaden, wegen ihres Schattens) [ KU-Schmittw/O]. RA.: Er is uf em N. versoff 'Er hat sich erhängt' [Eid 88]. Sei Vadder is uf em N. versoff, von einem unehelichen Kinde [KU-Schmittw/O, mancherorts NPf, LA-Gommh]; Var.: Sei Mudder... [ NW-Geinsh]. Die hän ihrn Eid unner'me Nußbaam g'schwore, s. PfWB Eid [ FR-Quirnh]. SprW.: Uf leere Nußbääm schmeißt mer kän Prichel [Hebel 47 Feierowend 1955/31 7]. De Mescht nutzt iweraal, un wannd'n uf de N. hingscht (hängst) [ BZ-Dierb]. Volksmed.: erste Hälfte 18. Jh.: Nußbaum ich komme zu dir, nimmt die siebenundsiebzigerlei Fieber vor mir. Ich will dabei verbleiben im Namen Gott des Vaters, Gott des Sohnes, Gott des heiligen Geistes [GH-Schaidt (Der Wasgau-Bote 11/1934)]. a. 1482: da der noisbaume jnn stet [LandsbgZb. Bl. 8r]. a. 1629: die baum, so zu verbauwen nutzlich vndt duchtig sein, als bellenvndt nusbaum [PfWeist. 754 (FR-Gr'karlb)]. — 2. FlN, amtl. Bei dem Nußbäumchen [ HB-Höch]. — Südhess. IV 1030; RhWB Rhein. VI 296/97; ElsWB Els. II 44. |
| | | Im Wörterbuch eingetragene Verweise | | | Nuß-baum PfWB ·Nußbaum ElsWB | | Automatisch erzeugte Querverweise | | | Eid PfWB ·Eid ElsWB ·Eid LothWB ·Eid RhWB |
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