Dusen-brücken n.: Zu PS-Nünschw gehörender Ortsteil, sonst als Bezeichnung für einen weit entlegenen Ort gebraucht. Antwort auf die Frage nach dem Wegziel: Nooh Dusebrücke [Hebel 110], oder nach der Lage eines Ortes: Zwische Dusebrigge un Dripsdrill [Feierowend Nr. 24/1953]; vgl. PfWB Bocksbummern, PfWB Buxtehude, PfWB Tripsdrille. Von einem Dummen sagt man: Er is vun D. [ KU-Trahw]; vgl. PfWB Dummbach 1. Sell werre mr schun mache, mir sein jo net vun D. deham! [Kühn Hamet 76]. RA. zur Bezeichnung einer weitläufigen Verwandtschaft: Sie waren emol mitenanner uf de Dusebricker Kerb [ ZW-Battw]. — Der erste Wortteil vielleicht identisch mit Dus, der lothr. Bez. für die Stadt Dieuze; vgl. Christmann SN I2 119. | | -brücken ON: die Hauptstadt des Saarlandes, Saarbricke (sār'brigə) [verbr.]. Die Dampfloko- [Bd. 5, Sp. 678] motive keucht bergauf oder im Anfahren: Helf mer dricke, noo S.! [KU-Bedb Thielen So rerre mer 106]. Ein hoher Stehkragen heißt S. redur [ ZW-Bechhf]. a. 1558: an Haber 17 faß, an Gerste 3 oder 4 Faß Saarbrücker Maß [Ecker 196]. RhWB Rhein. VII 656. — |
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