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| PfWB durch-bringen (Bd. 2, Sp. 641) | PfWB fort-bringen (Bd. 2, Sp. 1544) | |||||||||||||||||||||||||||
1. 'glücklich durch Schwierigkeiten, Gefahr und Not bringen', -bringe, -brenge, s. PfWB bringen [verbr.]. — a. de Wage (durch den Morast) durichbringe [LU-Altr, verbr.]; die War (durch den Zoll) dorichbringe [Bd. 2, Sp. 642] [BZ-Dernb, verbr.]. — b. α. einen Kranken d. 'heilen'. Met Mih un Not hot'n de Dokdor dorchbrung [KU-Schmittw/O, verbr.]; vgl. PfWB durchkriegen 2. — β. sich, seine Familie d. 'ernähren'. Das is e fleißicher Mann, der bringt sei Kinner ehrlich durch [NW-Haßl, verbr.]. — 2. a. etwas d. 'durchsetzen', umgspr. Sie hän de Antrach durschgebrung [Kaislt, verbr.]. — b. jemanden d. (bei einer Wahl), wie schd. Die Partei hot ehrn Kandidat net dorichgebroocht [BZ-Dernb, verbr.]. — 3. = PfWB durchbohren, PfWB -sägen usw. Ich bring 's Brett (de Balke) net dorch [NW-Kallstdt, verbr.]. In dem harte Holz bringscht kän Loch dorich [ BZ-Dernb]. — 4. 'restlos vergeuden, verschwenden', vgl. PfWB durchputzen 2. Der brengt sein ganz Vermee (auch: sein Sach, sein Geld, sein Hackel un Backel) dourch [WD-Niedkch, verbr.]. — 5. von schwierigen Verkehrs- und Straßenverhältnissen. Die Ladung war schwer durichsebringe [ LU-Altr, KU-Schmittw/O]; vgl. PfWB durchfummeln 2. — Südhess. I 1861; RhWB Rhein. I 985; ElsWB Els. II 193; Bad. 602.
| 1. 'von einem Ort wegbringen', -bringe, brenge [verbr.]; vgl. PfWB (hin)wegbringen, PfWB forttun. Der Betrunkene (auch der Müde) bringt sein Fiß nimmi fort [KB-Bennhs, verbr.]. Unbewegliches isch schlecht fortzubringe [ZW-Hornb, verbr.]. — 2. Geld f. 'ausgeben, Vermögen verschwenden' [verbr.]; vgl. PfWB durchbringen 4, PfWB vertun 2 b, PfWB fortschaffen 1 a β, PfWB fortschleifen 2 b, PfWB fortschleppen 1 b. Der hot sein paar Batze ball fortgebroocht [ NW-Hamb]. — 3. Waren f. 'verkaufen' [verbr.]. Er hot sein War gut fortgebroocht [ LA-Gommh]. For billich Geld bringt mer sein War ball fort [ KU-Schmittw/O]. — 4. den Kranken f. 'ins Krankenhaus bringen', vgl. PfWB fortschaffen 1 b γ. Den hun se fortgebrung [RO-Dielkch, verbr.]. — Südhess. II 897; Rhein. II 711 Z. 16; Bad. II 211. —
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