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 PfWB durch-brechen (Bd. 2, Sp. 641)   RhWB durchbrechen (Bd. 1, Sp. 949) 
 -brechen st. :
1. 'entzweibrechen', -breche [allg.].
a. trans. (mit »haben«). Brech mol das Brot därch! [ RO-Nd'mosch]. Er hot die Latt dorchgebroche [ NW-Freinsh, allg.]. —
b. intrans. (mit »sein«). Gebb owwacht, 's Brett brecht dorch! [ Gal-Dornf]. De Besemstiel is durschgebroch [ KL-Morlt, allg.]. —
2. 'eine Öffnung durch eine Mauer brechen'. Er loßt e Fenschder durschbreche [ KL-Hoheck, allg.]. —
3. 'hindurchbrechen, einsinken'. Er is dorch's Eis dorchgebroch [RO-Als, verbr.]; vgl. PfWB durchfallen 1, PfWB -sacken, PfWB -treten 1. —
4. 'ein Hindernis gewaltsam überwinden', umgspr. Sie hän die Absperrkett durschbroche (durˈbrǫxə) [Neustdt, verbr.]. Die Fliescher (Flieger) han schun wieder emol die Schallmauer durschbroch (durˈbrǫx) [ KL-Kindsb]. — Südhess. I 1860; RhWB Rhein. I 949; ElsWB Els. II 178. —

 

 durch -brechen: 1. trans. a. wie nhd. RA.: Et kraset em im Rücken, as wenn mer en Schanze dur däht br. Waldbr-Wildbg. He is su mager, dat mer en kennt dorchbr. Kobl-Bend. — b. mit u. ohne Obj., eine Weinbergsparzelle d., rigolen Saarbg-Ockfen. — 2. intrans. a. wie nhd. RA.: Der es esu düərn, dat e durchbrich Rip, Allg. Den breckt dör van Fett mager Rees. De es stolz tum dörchbr. Barm. — b. sich eine Öffnung zum Durchschlüpfen (-kommen) durch einen Zaun (Wand) machen, ausbr. Allg. — 3. sich d., hervorbr. De Sonn brich sech d.; das eingeschlossene Tier brich sech d. Rip, Allg.